Let's Travel - Logo

Rundreise zu den Höhepunkten von Vietnam und Kambodscha

Reisenummer 68138

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Vietnam – Kambodscha – Von Onkel Ho in die Stadt der Götter

  • Rundreise zu den Höhepunkten von Vietnam und Kambodscha
  • Die Metropolen Saigon, Hanoi und Phnom Penh und zum Abschluss die Tempel von Angkor Wat
  • Zweitägige Flusskreuzfahrt auf einer stilvollen Holzbarke im Mekongdelta
  • Weitere Bootsfahrten in der Halongbucht und auf dem Fluss der Wohlgerüche
  • Zwei Länder - viele Gesichter. In Vietnam begegnet Ihnen ein charmanter Mix aus asiatischer Geschäftigkeit, religiöser Vielfalt und wahren Naturschätzen. Und auch im buddhistisch geprägten Kambodscha hält langsam die Moderne Einzug. Eine Rundreise durch das faszinierende Indochina von heute mit seinen Schwimmenden Märkten, Karstfelsen und kolonial geprägten Altstädten. Über Nacht auf der Holzbarke durchs Mekongdelta und von Phnom Penh zu verwunschenen Tempeln. Und als krönender Abschluss: Angkor Wat, die Stadt der Götter!

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Vietnam

    Mittags Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

    2. Tag: Hanoi

    Morgens Landung in Hanoi. Als Erstes führt Sie Ihr Marco Polo Scout durch die Altstadtgassen – jede beherbergt ihre eigene Zunft. Am Mausoleum des Volkshelden "Onkel Ho" erfahren wir, warum er als Vater der Unabhängigkeit gilt. Den freien Nachmittag können Sie zum Entspannen und Ankommen nutzen. Abends: Stelldichein mit der vietnamesischen Küche beim Begrüßungsdinner in einem urigen Restaurant.

    3. Tag: Hanoi - Halongbucht

    Am Roten Fluss entlang ans Meer nach Halong, Stadt des "absteigenden Drachen". Was damit gemeint ist, wird auf einem Bootstrip durch die sagenumwobene Halongbucht klar: Die vielen Karstfelsen, die aus dem Meer ragen, sehen wie ein Drachenrücken aus.

    4. Tag: Halongbucht - Hoi An

    Vormittags Busfahrt zurück nach Hanoi, wo wir den imposanten Literaturtempel erforschen. Das konfuzianische Heiligtum war die erste Universität Vietnams. Freier Nachmittag. Lust auf eine Tasse des leckeren, starken Ca Phe, wie der vietnamesische Kaffee hier heißt? Im Französischen Viertel reihen sich Cafés und Bistros aneinander. Abends Flug nach Da Nang in Zentralvietnam und kurze Busfahrt nach Hoi An. Zwei Übernachtungen.

    5. Tag: Hoi An

    Nach dem Frühstück Citytour durch die malerischen Gassen der alten Handelsstadt: Kaufleute aus Holland, Indien, Japan und China haben hier ihre Spuren hinterlassen. Abenteuer oder Shopping? Verbringen Sie den Nachmittag mit Ihrem Scout im Dschungeltempel von My Son (32 €) oder besuchen Sie auf eigene Faust einen Schneider, der Ihnen alle Seidenträume erfüllt!

    6. Tag: Hoi An - Hue

    Dem Reich der Cham wurde in Da Nang ein kleines Museum gewidmet: steinerne Göttergestalten, die uns zurück in die Zeit des sagenumwobenen Königreichs Champa bringen. Dann geht es mit spektakulären Blicken über den Wolkenpass nach Hue. Abends führt Sie Ihr Scout in sein Lieblingsrestaurant. Zwei Übernachtungen.

    7. Tag: Hue

    Die ehemalige Kaiserstadt besticht durch bezaubernde Gärten, Seen und Paläste. Durch die gewaltigen Mauern der alten Zitadelle betreten wir die Verbotene Purpurne Stadt. Später bringt uns eine Bootsfahrt auf dem Fluss der Wohlgerüche zur Thien-Mu-Pagode. Nachmittags Freizeit.

    8. Tag: Hue - Saigon

    Mittags Flug nach Saigon. In der Metropole lotst Sie Ihr Scout durch die quirlige Chinatown Cholon mit ihren Märkten und Tempeln und hat anschließend die passenden Ausgehtipps für den Freitagabend parat. Zwei Übernachtungen.

    9. Tag: Saigon

    Ein spannender Kulturmix: Notre-Dame mitten in Saigon, sozialistische Parolen an Schulmauern und amerikanische Bars. Wer möchte, folgt dem Scout am Nachmittag auf einen Ausflug zu den Tunnelsystemen von Cu Chi (32 €) - sie dienten dem Vietcong während des Vietnamkrieges als Unterschlupf. Platzangst darf man hier nicht haben - einige der Tunnel wurden jedoch extra für Touristen verbreitert, zum Glück!

    10. Tag: Saigon - Mekongdelta

    Mit dem Bus ins Mekongdelta mit seinen Flüssen und Nebenarmen. Rendezvous mit der Delta-Lady in Can Tho: Heute nächtigen wir auf der Holzbarke Mekong Eyes in einer komfortablen Kabine. Mittags heißt es: Leinen los! Auf den Wellen des Flusses treiben wir in den Alltag der Fischer und Händler. Mittag- und Abendessen an Bord versüßen das Flusserlebnis.

    11. Tag: Cai Be – Chau Doc

    Nach dem Frühstück an Bord steigen wir um und tuckern mit einem Sampan zum Schwimmenden Markt von Cai Be. Anschließend mit dem Bus in die Deltastadt Chau Doc. Abends noch eine Runde über den Nachtmarkt streifen?

    12. Tag: Chau Doc - Phnom Penh

    Auf dem Landweg zum nächsten Etappenziel, der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Unterwegs Stopp am Tempelberg Phnom Chisor, von dem wir eine herrliche Aussicht auf die Reisebene Kambodschas haben. Ein Nachmittagsbummel über die Uferpromenade Sisowath Quay gefällig? Dazu etwas Savoir-vivre à la Kambodscha bei einem erfrischenden Angkor Beer! Zwei Übernachtungen.

    13. Tag: Phnom Penh

    Wie Phönix aus der Asche hat die Hauptstadt den Staub der Roten Khmer abgeschüttelt und blüht wieder in den exotischsten Farben. Folgen Sie Ihrem Scout in den Königspalast mit seinen glänzenden Dächern und der funkelnden Silberpagode! Im Nationalmuseum stimmt er uns auf den Trip nach Angkor ein. Anschließend erwartet uns schon eine Lehrerin in einer Tanzschule: Kinder und Jugendliche aus der Region haben hier die Möglichkeit, ihr kulturelles Erbe in Form von Malerei, traditionellen Tänzen und Musik zu erlernen. Ein gelungenes Projekt! Anschließend freier Nachmittag.

    14. Tag: Phnom Penh - Siem Reap

    Bei der Überlandfahrt nach Angkor legen wir einen Stopp beim Dschungeltempel Beng Mealea ein. Nachmittags Ankunft in Siem Reap, dem Tor zu den Geheimnissen von Angkor. Zwei Übernachtungen.

    15. Tag: Angkor

    Angkor Wat, "die zum Tempel gewordene Stadt", gilt als das größte Sakralbauwerk der Erde. Standbildkino in Angkor Thom: Im Bayon-Tempel erzählen die Reliefs mythische Geschichten. Ihr Scout führt Sie zum Dschungeltempel Ta Prohm. Mit dem Heiligtum hat die Natur kein Erbarmen - der Dschungel ist ein Meister der Renaturierung. Dann folgt die Abschiedszeremonie: gemeinsames Dinner in einem Restaurant mit Khmerküche.

    16. Tag: Rückflug von Siem Reap

    Einen Bootsausflug auf dem Tonle Sap unternehmen (35 €) oder entspannen am Hotelpool - der Tag in Siem Reap gehört Ihnen. Abends Flug mit Vietnam Airlines nach Hanoi (Flugdauer ca. 1,5 Std.) und weiter nach Frankfurt (nonstop, ca. 13 Std.).

    17. Tag: Ankunft in Frankfurt

    Morgens Landung in Frankfurt.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi und zurück von Siem Reap; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Vietnam Airlines von Hanoi nach Da Nang und von Hue nach Saigon
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Bussen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels, eine Übernachtung auf einem Flussschiff in Doppelaußenkabinen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintritte (ca. 40 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam, außer bei Buchung einer Verlängerung. Visumpflicht besteht generell für Österreicher und Schweizer. Gerne beantragen wir gegen Gebühr das Visum für Sie (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnehmen Sie bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald Sie einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt haben. Das Visum für Kambodscha wird am Einreiseort ausgestellt (ca. 25 €, vor Ort zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Ausrüstung

    Folgende Liste soll bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Schuhe mit rutschfester Sohle

    - (Alte) Socken für Tempelbesuche, da sich die Böden in der Sonne aufheizen können

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschenlampe (bei Stromausfällen)

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Kambodschabenötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Dies wird bei der Einreise erteilt (Kosten ca. 30 USD). Bitte führen Sie dazu 1 Passbild mit sich.Das entsprechende Visumantragsformular erhalten Sie bei Einreise oder vor Grenzübertritt von Ihrem Marco Polo Scout.
    Für die Einreise nach Vietnam benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Ein Visum für Vietnam ist nur noch für Nichtdeutsche nötig bzw. für Deutsche, die sich länger als 15 Tage in Vietnam aufhalten oder ein zweites Mal nach Vietnam einreisen. Das Visum für Vietnam muss dann vorab beantragt werden.
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten u. U. abweichende Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Die Kosten für das Visum (falls notwendig) und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten. Die Besorgung des Visums übernehmen wir gerne für Sie. Die für diesen Service anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung. ___________________________________________________________________________________
    Visumbesorgung durch Marco Polo
    möglich für: alle Nationalitäten
    erforderliches Reisedokument: Reisepass
    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende hinaus
    Anzahl freie Seiten: 2 (letzte Umschlagseite zählt nicht!)
    Einsendefrist bei Marco Polo: 5 Wochen vor Reisebeginn
    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen
    hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen
    bzw. diese sogar scheitern.
    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
    - 1 ausgefüllter Visumantrag Vietnam
    - 1 farbiges Passbild
    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    Gebühr bei verspäteter Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
    Einsendung: von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für
    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
    ___________________________________________________________________________________
    Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Es werden nur Bilder in Fotoqualität akzeptiert, keine selbst ausgedruckten. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.
    Wichtiger Hinweis zur Passeinsendung
    Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.
    Vietnam-Visabeantragung für Deutsche, die nach dem Kambodscha-Aufenthalt nochmals nach Vietnam einreisen (für eine Verlängerung).
    Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn
    einzusendende Unterlagen: - Passkopie
    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    Wir besorgen für Sie ein Einladungsschreiben der Agentur, mit dem Sie dann unter Vorlage Ihres Reisepasses bei der zweiten Einreise vor Ort ein Visum bekommen. Das Einladungsschreiben liegt Ihren abschließenden Unterlagen bei. Die Kosten hierfür betragen 45 USD, die ebenfalls vor Ort bei Einreise zu bezahlen sind. Bitte nehmen Sie hierfür zwei weitere Passbilder mit auf die Reise.
    Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr Visum selbst besorgen
    Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Je nach Nationalität kann Ihr Visum als E-Visum beantragt werden oder es muss bei der Botschaft eingeholt werden. Bitte senden Sie uns dennoch den Fragebogen 4 Wochen vor Reisebeginn zu, wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diesen an unsere Agentur weiterleiten müssen.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kambodscha zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch
    Die Sicherheitslage im Land hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, dennoch besteht weiterhin, gerade nach Einbruch der Dunkelheit, eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Aufgrund der oftmals sehr schlechten Straßenverhältnisse legen wir bei vielen Reisen längere Strecken mit modernen Flugzeugen westlicher Bauart zurück. Wir haben unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten in der Dunkelheit vermieden werden. Selbstverständlich besuchen wir auch hier nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten. Wir verzichten bei unseren Ausflügen auf dem Tonle-Sap-See auf die Benutzung der meist überladenen Linienschiffe und verwenden ausschließlich Charterboote unserer Agentur, die strengen Sicherheitsstandards entsprechen.
    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marco Polo Reisen
    Stand: 4. September 2018

    Sicherheitshinweis

    Kambodscha
    Stand: 18. Juni 2019
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Innenpolitische Lage
    In der Hauptstadt Phnom Penh besteht weiterhin die Gefahr von Unruhen und Protestaktionen. In der Vergangenheit führten Kundgebungen und Demonstrationen zu vereinzelten Gewaltausbrüchen und Verkehrsbehinderungen.
    Grenzregionen/Minengefahr
    Schwierigkeiten können sich bei der Überquerung der kambodschanisch-laotischen Grenze ergeben, welche sich auf Spannungen im Zusammenhang mit Grenzverlaufsdiskussionen zwischen den beiden Ländern zurückführen lassen.
    Der Territorialkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt; die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich verbessert. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in Preah Vihear ist jedoch jederzeit möglich.
    In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
    - Informieren Sie sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort und seien Sie dort besonders vorsichtig.
    - Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
    - Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
    - Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand www.auswaertiges-amt.de
    Kriminalität
    Anstieg von tätlichen Angriffen und Raubüberfällen gegen Ausländer festzustellen, teilweise auch In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh, Sihanoukville und Kampot, ist ein unter Gebrauch von Messern und/oder Schusswaffen. In Phnom Penh sind hiervon vor allem die Touristen- und Wohnviertel für Ausländer betroffen, u.a. auch die Gegend um das Flussufer des Tonle Sap („Riverside“) und Boeng Keng Kang 1 (BKK1).
    In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville wird außerdem von einem erheblichen Anstieg von Diebstählen in Gasthäusern und Hotels berichtet.
    In letzter Zeit wurden vereinzelt Ausländerinnen Opfer sexueller Übergriffe, vor allem bei einsamen nächtlichen Strandspaziergängen im Badeort Sihanoukville.
    Bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuktuks, aber auch zu Fuß, ist damit zu rechnen, dass Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen oder abgeschnitten werden, auch auf dem Weg von und zum Flughafen. Verletzungen werden billigend in Kauf genommen.
    In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden angesprochen, z.B. mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden und in Privathäuser eingeladen, um sie in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele zu verwickeln und letztlich unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden zu veranlassen.
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden.
    Im Übrigen sind vor allem in Phnom Penh und Siem Reap verschiedene Formen von Trickbetrügereien weit verbreitet.
    In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Betrügereien geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und -rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Vermieter versuchen, den Pass einzubehalten und die Einwanderungsbehörden zu informieren, um die Ausreise von Reisenden zu verhindern.

    - Lassen Sie insbesondere als allein Reisende besondere Vorsicht walten.
    - Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
    - Seien sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und organisieren Sie Ihre Rückfahrt zur Unterkunft im Vorfeld.
    - Führen Sie keine Hand- und Schultertaschen im Tuktuk und dem Motorrad mit. Halten Sie Taschen auf der von der Straße abgewandten Seite.
    - Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand.
    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. Es ist ausreichend, eine Kopie (möglichst Farbkopie) des Reisepasses mitzuführen.
    - Lassen Sie bei Privateinladungen große Umsicht walten und seien Sie skeptisch.
    - Hinterlegen Sie Ihren Reisepass nicht als Pfand bei der Anmietung von Verkehrsmitteln.
    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
    Naturkatastrophen
    In der Regenzeit von Mai bis November können monsunartige Regenfälle weitreichende Überschwemmungen und Erdrutsche insbesondere entlang des Mekong-Flusses und in gebirgigen Regionen verursachen. Auch in Phnom Penh kommt es zu örtlich begrenzten Überflutungen von Straßen.
    - Verfolgen Sie Wetterberichte in den lokalen oder internationalen Medien.
    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    - Reiseinfos
    - Infrastruktur/Verkehr
    Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen - von Ausnahmen abgesehen- nicht im Mindestens den in Deutschland üblichen Sicherheitsstandards.
    Auch bei Flugreisen innerhalb des Landes ist Vorsicht geboten. Kambodschanische Fluggesellschaften verfügen nicht über die hohen Sicherheitsstandards, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich sind.
    Straßen sind mit wenigen Ausnahmen in schlechtem Zustand. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten in einigen Landesteilen ist Ausländern das Fahren von Motorrädern untersagt. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Helms. Fahrer von Motorradtaxis (sog. Motordups) verfügen in der Regel nicht über Helme für ihre Fahrgäste.
    Internet und Mobilfunknetz sind nur in den Städten gut und decken abgelegene Gegenden und Inseln noch nicht flächendeckend ab.
    Planen Sie alle Reisen auf dem Landweg nach Möglichkeit so, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.
    Bei Fahrten auf Motorrädern und -rollen tragen Sie möglichst immer einen geeigneten Helm.
    Führerschein
    Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Ab einer Aufenthaltsdauer von 3 Monaten muss ein kambodschanischer Führer beantragt werden.
    Besondere Verhaltenshinweise
    Das Land ist für den Tourismus offen; insbesondere der Kulturtourismus ist willkommen. Traditionen und buddhistische Werte sind lebendig, darauf sollte bei Reisen Rücksicht genommen werden, siehe auch Strafrecht.
    - Verlassen Sie nicht die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen.
    - Respektieren Sie die Kultur Ihres Gastlandes.
    LGBTIQ
    Homosexualität ist nicht verboten bzw. strafbewährt. In der kambodschanischen Gesellschaft, vor allem in der Hauptstadt Phnom Penh und unter der jungen Bevölkerung, ist eine zunehmende, wenn auch verdeckte Akzeptanz festzustellen.
    Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
    Strafrecht
    Vor dem Erwerb, dem Besitz, der Verteilung sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art wird gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.
    Die Benutzung von Drohnen und Drohnenflüge sind im Stadtgebiet von Phnom Penh verboten.
    Die Entwendung von Kulturgütern, dazu gehören auch beschädigte Teile von Tempeln und Statuen, ist streng verboten und wird mit drastischen Geld- oder Haftstrafen belegt.
    Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen wird in Kambodscha hart bestraft und in Deutschland zusätzlich strafrechtlich verfolgt, auch wenn die Tat in Kambodscha begangen wurde. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren, auch mit deren Einverständnis, ist strafbar. Gewissheit über das Alter des Partners oder der Partnerin ist selbst dann schwer erhältlich, wenn man sich einen Ausweis zeigen lässt, da diese häufig gefälscht sind.
    Oft kann nicht mit einem Verfahren gerechnet werden, das einem rechtsstaatlichen Standard genügt (sehr lange Untersuchungshaft, teure und unzureichende anwaltliche Verteidigung, harte Haftbedingungen mit schwersten Gefahren und Schäden für die Gesundheit).
    Drogenmissbrauch
    - Erwerben, verteilen und führen Sie keine Drogen ein oder aus.
    - Transportieren Sie keine Gegenstände, deren Inhalt Sie nicht kennen.
    - Entwenden Sie keine Kulturgüter und nehmen Sie keine beschädigten Teile von Tempeln und Statuen mit.
    - Vermeiden Sie kritische Äußerungen -auch in sozialen Medien-, die als Majestätsbeleidigung interpretiert werden könnten
    Staatsform
    Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie.
    Das Königshaus genießt besonderen Respekt. Abfällige oder kritische Bemerkungen - auch in sozialen Medien - können als Majestätsbeleidigung aufgefasst werden. Dies steht seit Anfang 2018 unter Strafe. Verstöße werden mit einer ein- bis fünfjährigen Haftstrafe und Geldbußen zwischen 500 und 2500 USD geahndet. Ab wann von einer Beleidigung der Majestät gesprochen werden kann, hängt dabei von der Gesetzesauslegung des jeweiligen Richters ab. Reisende sollten sich daher nur zurückhaltend über die Königsfamilie äußern.
    Haftungsausschluss
    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Krisenreaktionszentrum
    11013 Berlin
    Tel.: +49-30-18 17-2000
    Fax: +49-30-18 17-51000

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Vietnam

    Stand: 3. April 2019
    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfung wird eine Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.
    Dengue-Fieber
    Dengue wird in vielen Teilen des Landes inkl. der Städte durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).
    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Vietnam mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung www.who.int, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
    Malaria
    Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Arteminisin-Resistenzen berichtet.
    Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta.
    Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden.
    Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Vietnambesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe oder eine Notfall-Selbsttherapie empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
    Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - Tragen von körperbedeckende helle Kleidung zu (lange Hosen, lange Hemden)
    - wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)
    - Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz
    HIV/AIDS
    HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen verbreitet. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen
    Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Bei entsprechender Behandlung verlaufen diese in der Regel ohne Komplikationen. In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt, zur Vorsicht beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen wird geraten.
    Einige Grundregeln:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Japanische Enzephalitis
    Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (s.o.) und eine Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.
    Tollwut
    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Vietnam je nach Reiseprofil eine besondere Bedeutung zu.
    Tuberkulose
    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Vietnam.
    Diverse Influenza Infektionen
    Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert.
    Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int sowie www.pandemicflu.gov eingesehen werden.
    Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt.
    Hand-Fuß-Mundkrankheit
    Diese durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit zeigt regelmäßige größere Ausbrüche, besonders betroffen ist der Süden des Landes. An der Infektion erkranken in der Regel junge Kinder. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, Symptome sind hohes Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und Mundschleimhaut. Eine spezifische Behandlung existiert nicht. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenhäuser, die über einen etwas besseren Standard verfügen. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen.
    Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

    Kambodscha

    Stand: 24. Juni 2019
    Gesundheit
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Impfschutz
    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen.
    Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten.
    Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
    Zika-Virus-Infektion
    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.
    Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Malaria
    In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
    Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.
    Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.
    Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.
    Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.
    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
    Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung, siehe auch Merkblatt Malaria.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen.
    Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
    - tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    Der Aufenthalt in mückengeschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis.

    HIV/AIDS
    HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten verbreitet. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Durchfallerkrankungen
    Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels.
    Tollwut
    Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu.
    Chikungunya-Fieber
    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.
    Japanische Enzephalitis
    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.
    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
    Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf.
    Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza.
    Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.
    Tuberkulose
    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.
    Hand-Fuß-Mund-Krankheit
    In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.
    Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.
    Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst.

    Sonstige Gesundheitsgefahren
    Quallen (Seewespen)
    Quallen kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.
    Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen. Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.
    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    Die Angaben sind:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Vietnam – Kambodscha – Von Onkel Ho in die Stadt der Götter

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    25.10.2019Freitag, 25. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2279.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    25.10.2019Freitag, 25. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2678.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    25.10.2019Freitag, 25. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2279.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    08.11.2019Freitag, 8. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2349.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    08.11.2019Freitag, 8. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2748.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 17 Tage

    08.11.2019Freitag, 8. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2349.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    22.11.2019Freitag, 22. November 2019 - Sonntag, 8. Dezember 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2279.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    22.11.2019Freitag, 22. November 2019 - Sonntag, 8. Dezember 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    2678.00 EUR

     

    Links