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So faszinierend Landschaft und Tierwelt in Namibia sind, so überwältigend ist der Himmel! Für Hobbyfotografen und Freizeitastronomen bietet sich hier ein unerschöpfliches Eldorado. Freuen Sie sich auf die bereichernde Begleitung durch zwei echte Experten auf diesen Gebieten.

Flug / Programm / Doppelzimmer pro Person ab EURO 5225.00

Reisenummer 71502

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Namibia – Astronomie und Fotografie

So faszinierend Landschaft und Tierwelt in Namibia sind, so überwältigend ist der Himmel! Für Hobbyfotografen und Freizeitastronomen bietet sich hier ein unerschöpfliches Eldorado. Freuen Sie sich auf die bereichernde Begleitung durch zwei echte Experten auf diesen Gebieten.

Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Namibia

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am späten Nachmittag Abflug mit Qatar Airways nach Doha (Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und Anschluss nach Windhuk (Flugdauer ca. 9 Std.).

2. Tag: Hauptstadt Windhuk

Vormittags Landung in Windhuk. Ihre Studiosus-Reiseleiterin zeigt Ihnen die Hauptstadt Namibias mit all ihren Gegensätzen aus dem Erbe deutscher Kolonialzeit und Schwarzem Afrika. Eine Besonderheit unter den Sehenswürdigkeiten ist der 30 zentnerschwere Nickel-Eisen-Meteorit. Mit Stefan Seip und Dr. Peter Habison stimmen wir uns auf das Programm der nächsten Tage ein.

3. Tag: Zum Schutz der Raubtiere

Fahrt Richtung Norden zum Okonjima Wildreservat. Dort werden wir von einem Ranger der AfriCat Foundation empfangen. Im Informationszentrum erfahren wir viel über die Arbeit des Projekts zum Schutz der Raubtiere. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es weiter zur Mount Etjo Lodge, wo 1989 die Unabhängigkeit Namibias besiegelt wurde. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Vorträge und Tierbeobachtung

Am Vormittag hält Astronom Dr. Habsion seinem ersten Vortrag auf dieser Reise zum Thema "Meteoriten". Anschließend startet Fotograf Stefan Seip seine Vortragsreihe mit "Tierfotografie". Von der Theorie zur Praxis - nachmittags Tierbeobachtung per Geländewagen. Nach dem Abendessen Beobachtung der Löwenfütterung.

5. Tag: Meteorit Hoba

Fahrt Richtung Grootfontein. Wir bestaunen den Hoba Meteorit und erinnern uns an die Erläuterungen vom Vortag. Im Museum des Minenstädtchens Tsumeb dreht sich alles um Kupfer, das "Gold Namibias". Warum hier viele Jahre nicht geschürft wurde? Von Weltmarktpreisen und Globalisierungsopfern berichtet Ihre Reiseleiterin. Am Abend lauschen wir Dr. Habison, wie er von der Entdeckung des Südsternhimmels erzählt. Zwei Übernachtungen am Rande des Etoschaparks.

6. Tag: Bühne frei für die Tierwelt!

Heute klingelt der Wecker etwas früher – schließlich wollen wir dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Kameraakkus aufgeladen? Der Park ist eine riesige Bühne für die Tierwelt, die hier eindeutig die Hauptrolle spielt. Springböcke, Oryx-Antilopen, Zebras, Gnus und Giraffen – an den Wasserstellen treffen sich alle. Manchmal stillen auch Elefanten ihren gewaltigen Durst. Und kann schon sein, dass auch Löwen, Leoparden und Nashörner ihren Auftritt haben. Unsere Fahrer geben ganz sicher ihr Bestes, um Ihnen die Tierwelt im besten Licht zu präsentieren. Und bestimmt haben wir manchen Herzklopfmoment, bis wir – zurück in der Lodge – unsere Fotoausbeute vergleichen. Nicht nur die Tierwelt Etoschas begeistert uns, auch die Landschaft ist einzigartig. Passend hierzu hält Stefan Seip heute einen Vortrag zur Landschaftsfotografie.

7. Tag: Noch einmal auf die Pirsch

Gestern keinen Elefanten geschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute noch eine Chance. Aber vergessen Sie nicht, Ihr Fernglas ab und zu von der Steppe auf den Himmel zu richten. Auch die Vogelvielfalt im Etoschapark beeindruckt: Vielleicht flattern Ihnen Gelbschnabeltokos oder Kampfadler mit majestätischen Schwingen vor die Kameralinse.

8. Tag: Bei den Himba

Unser Weg führt uns heute in die Heimat der Himba. Wie überleben sie als Normaden in der kargen Landschaft? Gelingt ihnen auch heute noch ein Leben im Einklang mit der Natur? Und wie verändert sich das Zusammenleben des Naturvolks durch die Begegnung mit westlichen Touristen? Beim Besuch des Dorfes suchen wir Antworten auf diese Fragen. Tagesziel ist heute Omaruru, Mittelpunkt einer bis heute von vielen deutschstämmigen Farmern bewohnte Region. Abends hält Dr. Habison einen Vortrag über Astronomische Phänomene.

9. Tag: In die Erongoberge

Unsere Strecke führt durch bergig-bizarre Landschaft der Erongoberge - ein Eldorado für Hobbygeologen. Ein Spaziergang führt uns in eine eindrucksvolle Welt aus Granit. Mit Felsenbildern, die uns in die Mythenwelt der Buschmänner entführen. Dann lassen wir das Hochland hinter uns und nehmen Kurs auf den Atlantik. Am späten Nachmittag Vortrag von Stefan Seip über Sternenhimmelfotografie. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

10. Tag: Little Five der Wüste

Augen auf für die Little Five der Wüste! Mit einem Guide geht es in die Dünen und lassen uns die Wüsteneidechse zeigen. Trotz 70° C unter den Füßen taucht sie gerne zwischen die Sandkörner. Das Chamäleon wählt farbsicher die richtige Tracht, der Sandgecko bevorzugt durchsichtige Mode. Eine radschlagende Spinne, Zwergpuffottern mit Seitenantrieb? Die Wüste lebt! Der Vielleicht haben Sie am freien Nachmittag Appetit auf ein Stück Schwarzwälderkirschtorte im Café Anton? Hier spricht man Deutsch!

11. Tag: Durch die Namib

Eine Tagesreise durch die pralle Natur Namibias! Es geht südlich durch die endlos scheinende Sandwüste der Vornamib, dann über den spektakulären Kuiseb- und Ghaubpass und entlang bizarrer Felsformationen. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.

12. Tag: Sandgipfelsturm im Sossusvlei

Kurz vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen. Bis zu 300 m hoch ragen die Sandberge rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel. Höhere Dünen gibt es nirgendwo auf der Welt! Für mehr Weitblick können Sie einen der Sandriesen besteigen – am besten barfuß, um den Wüstensand zwischen den Zehen zu spüren. Vom Gefühl der Weite, Unendlichkeit und Verlorenheit da oben wird jeder Sandgipfelstürmer noch lange erzählen. Oder Sie bleiben sesshaft und erleben das Spiel der Farben von unten. Dann enträtselt Ihre Reiseleiterin im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Flusses Tsauchab, den der Erdboden einfach verschluckt. Nachmittags können Sie am Pool entspannen. Am späten Nachmittag Vortrag zum Thema "Astronomische Highlights am Südsternhimmel" von Dr Habison.

13. Tag: Bei Kaffee und Kuchen

Unsere Reise schließt sich nun fast. Wir machen uns auf in Richtung Windhuk. Der verlockende Kaffeeduft in Klein Aub lässt uns bei Conny's Coffee Shop Halten. Namibier Günther Martens ist ein wahrer Kaffeekenner. Sein Großvater hatte die erste Rösterei Namibias. Bei einer dampfenden Tasse Kaffee und Kuchen kommen wir ins Gespräch. Nach Ankunft in unserer Lodge im privaten Wildpark Daan Viljoen setzen wir uns noch einmal mit unserem Fotografen zusammen und lassen die Reise an Hand unser Fotoausbeute Revue passieren. Sicher hat Stefan Seip auch noch jede Menge Tipps zur Bildbearbeitung für uns. Zum Sonnenuntergang zieht es uns noch einmal hinaus in die Natur: ein namibischen Sundowner zum Ausklang, während Bergzebras und Elen-Antilopen vorbeiziehen?

14. Tag: Abschied von Namibia

Rückflug mit Qatar Airways mittags nach Doha, von dort Anschluss nach Europa (Flugdauer nach Doha ca. 8,5 Std., Weiterflug ca. 6 Std.).

15. Tag: Rückkehr aus Namibia

Morgens Ankunft aus Afrika.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Windhuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus und Geländefahrzeugen
  • 12 Übernachtungen in Hotels und Lodges, teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen bei der AfriCat Foundation und 10 Abendessen im Hotel
  • Kaffee und Kuchen in Conny's Coffee Shop
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Begleitung und Vorträge durch Dr. Peter Habison und Stefan Seip

Und außerdem: Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren ( ca. 64 €), Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten

Stefan Seip und Dr. Peter Habison

Der Diplom-Biologe Stefan Seip hat sich ganz der Fotografie verschrieben. Neben der Landschaftsfotografie und der kunstvollen Fotografie in Schwarzweiß hat es ihm vor allem die Astrofotografie angetan. Seine Aufnahmen brachten ihm weltweites Renommee ein. Der Astronom, Physiker und Wissenschaftshistoriker Dr. Peter Habison war lange Jahre Direktor der Kuffner- und Urania-Sternwarte sowie des Zeiss-Planetariums in Wien und ist seit 2009 zuständig für die Wissenschaftskommunikation der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Österreich. Beide Experten verbindet neben einer langjährigen Freundschaft die Begeisterung, ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Leidenschaften einem breiteren Publikum weiterzugeben, auf immer wieder gemeinsam veranstalteten Reisen zu Destinationen, in denen sich Astronomie und Fotografie ideal verbinden lassen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung

Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

- ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille)

- Insektenschutzmittel

- Reiseapotheke (Heftpflaster,...)

- Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

- Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus)

- Staubschutz für Kamera

- Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

- kurze Hosen werden gerne getragen

- dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate

- Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen

- festes, strapazierfähiges Schuhwerk

- Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

- Wecker

- Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt.
Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu max. 90 Tagen erteilt werden. In der Regel wird er auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall -, sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs and Immigration), Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhuk, beantragt werden. Hier wird eine Gebühr erhoben.
In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste o. ä. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum, sowie unter Umständen eine beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology“ nach der Einreise einzuholende Akkreditierung. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
Es wird dringend vom Versuch abgeraten, das Visumverfahren zu umgehen, indem die Einreise als Tourist erfolgt und das Visum unter Änderung des Aufenthaltszwecks danach beim Ministry of Home Affairs and Immigration beantragt wird.
Einreise über Südafrika
Bei der Einreise nach Namibia über Südafrika gelten die seit 2015 bestehenden Einreisebestimmungen. Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde, bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.
Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile („Affidavit“ in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll.
Eidesstattliche Versicherungen („affidavits“) bedürfen der Beglaubigung durch einen „commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.

Namibia

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
Seit Dezember 2017 sind vor allem die Regionen Khomas, Kavango und Erongo von einem Ausbruch der Hepatitis E mit tausenden Erkrankten und mehreren Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, siehe Merkblatt Hepatitis E.
- Achten Sie auf eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria).
- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
HIV/AIDS
Namibia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Cholera
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im dichtbesiedelten Norden des Landes und in den Armenvierteln von Windhuk, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen Reisende sind in Regel davon nicht betroffen. Eine Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
Gifttiere
Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor.
- Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind.
- Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material.
- Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.
Zeckenübertragbare Erkrankungen
Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenstichen sind aus Namibia bekannt: Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Afrikanisches Zeckenbissfieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Zecken übertragenen Erkrankungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen.
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u.U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher.
Anthrax
Gelegentlich kommt es im Nordosten / Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v.a. Farmarbeiter).
- Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern.
Weitere Gesundheitsgefahren
Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.
- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
- Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
- Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
- Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
- Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
(unverändert gültig seit: 11. Oktober 2019)

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
Mindestteilnehmerzahl: 12
Maximalteilnehmerzahl: 25

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Namibia – Astronomie und Fotografie

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Dienstag, 25. August 2020
15 Tage / 14 Nächte

5225.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Dienstag, 25. August 2020
15 Tage / 14 Nächte

5570.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

11.08.2020Dienstag, 11. August 2020 - Dienstag, 25. August 2020
15 Tage / 14 Nächte

5225.00 EUR

 

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