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Kappadokien beflügelt die Fantasie: Wo Vulkane einst Lavafeuer und Aschewolken in den Himmel spuckten, haben Wind und Wetter eine Wunderwelt aus Tuffstein geformt. Diese Studienreise führt uns in Tagestouren mitten hinein ins Märchenland der Feenkamine. Wir entdecken Wohnhöhlen und bemalte Felsenkirchen, erforschen die unterirdische Stadt von Özkonak und wandern durch wilde Schluchten. Beim Stöbern und Feilschen auf einem lebhaften Markt oder im Gespräch mit Aleviten sind wir mitten im anatolischen Alltag. Ganz besondere Momente sammeln wir beim Picknick neben Riesenpilzen, Mützenbergen und anderen Steinskulpturen und überall dort, wo die außergewöhnliche Landschaft uns zum Träumen verführt.

Reisenummer 70611

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Kappadokien – Im Märchenland der Feenkamine

  • In einer Woche erleben Sie mit Studiosus-Reiseleitung alle Höhepunkte der Märchenwelt Kappadokiens
  • Uralte Felsenkirchen und magische Landschaften
  • Besuch eines Wochenmarkts und eines Alevitenklosters
  • Picknick in idyllischer Landschaft
  • Schönes Hotel am Ortsrand von Nevsehir, kein Hotelwechsel

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Hos geldiniz! Willkommen!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Von dort aus am späten Nachmittag gemeinsamer Weiterflug nach Nevsehir in Kappadokien. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie und Ihre Mitreisenden am Flughafen und bringt Sie ins Hotel. Mit einer bunten Auswahl türkischer Vorspeisen startet das Willkommensdinner, bei dem Sie sich häppchenweise in das türkische Lebensgefühl hineinschmecken können. Sieben Übernachtungen in Nevsehir.

2. Tag: Im Land der Feenkamine

Es war einmal ein Land, in dem die Natur die unglaublichsten Kapriolen schlug: Die Märchenlandschaft Kappadokiens (UNESCO-Welterbe) schauen wir uns zunächst von oben an. Vom höchsten Tuffsteinkegel in Uchisar schweifen unsere Blicke über die bizarren Fantasiegebilde der Natur: Riesenpilze, Zipfelmützen und Wellenberge – ein steingewordenes Traumreich für Zauberfeen und Trollkönige. Und uns! Neugierig tauchen wir ein in diese surreale Welt. Beim Rundgang in Göreme (UNESCO-Welterbe) entdecken wir das frühe Christentum - in den weichen Tuffstein gegrabene Kirchen, kunterbunt bemalt. Wir nutzen eine der Höhlen als Konzertsaal: Ein Musiker spielt uns die melancholischen Melodien seiner Heimat auf der Saz, einer Art Laute, vor. Ein ausgesprochen stimmungsvoller Tagesausklang! 50 km.

3. Tag: Picknick im Tal der Mönche

Mustafapasa war einst ein griechisches Dorf, dessen Bewohner durch Kaviarhandel reich geworden sind. Ihre kunstvoll verzierten Steinhäuser können wir noch heute bestaunen. In den Ruinen des Keslik-Klosters reicht uns der Wächter der Anlage türkischen Tee, während wir den Bevölkerungstausch von 1923 und seine Folgen diskutieren. Dann fahren wir weiter ins Soganlital, in dem byzantinische Mönche einst eine Eremitenkolonie errichtet haben. Geschätzte hundert Gotteshäuser soll es in den Felsen geben, dazu Klöster, Ställe, Wohnhöhlen. Uns empfängt das Tal märchenhaft still. Durch die idyllische Landschaft spazieren wir zu den steinalten Felsenkirchen – und unserem Picknick mit Schafskäse, Fladenbrot und frischem Gemüse entgegen. 120 km.

4. Tag: Im Herzen Anatoliens - Kayseri

Zwischen Kopftuch und Minirock: Als typisch türkische Stadt schwankt auch Kayseri zwischen Tradition und Moderne. In der Zitadelle und im Hunat-Hatun-Komplex, einer Moschee mit Grabstätten und islamischer Hochschule, erforschen wir zunächst die seldschukische Vorgeschichte der Stadt, im Archäologischen Museum reisen wir noch weiter zurück in die Geschichte. Der Trubel des modernen Alltags hat uns dann im Basar von Kayseri wieder. Vor den Toren der Stadt wandeln wir zwischen den Ruinen der alten assyrischen Handelskolonie Kültepe und – wenn wir schon auf der Seidenstraße unterwegs sind – auch durch eine alte Karawanserei. 160 km.

5. Tag: Christentum und Islam

Orientalische Kunststücke: In einem Teppichzentrum erfahren wir, wie die gewebten Träume entstehen und was einen wertvollen Teppich auszeichnet. Obst, Gemüse, Gewürze und Trockenfrüchte – auf dem Wochenmarkt in Gülsehir wird hoch gestapelt, gefeilscht und getratscht. Uns zieht es weiter zu den farbenfrohen Fresken der Johanneskirche, danach zu einer islamischen Gedenkstätte. Gläubige Aleviten pilgern nach Hacibektas, zum Grab des Ordensgründers Haci Bektas Veli. Was Aleviten und sunnitische Muslime trennt und verbindet? Fragen Sie! Wir treffen einige Gläubige zum Gespräch. Dann verschwinden wir unter der Erde: In Özkonak geht es mehrere Stockwerke in die Tiefe, denn der ganze Ort wurde hier tiefergelegt. Unterirdisch eine überirdische Atmosphäre! 120 km.

6. Tag: Freizeit oder Schluchtenwanderung

Ein freier Tag. Vielleicht mit Ihrem ganz eigenen Programm? Wenn Sie Lust haben, können Sie auch Ihre Reiseleiterin auf eine Wanderung (ca. 4 Std., leicht bis mittel, ?50 m ?150 m) durch die Ihlaraschlucht begleiten (50 €). Zwischen 150 m hohen Tuffwänden folgen wir dem Fluss Melendiz Suyu, blicken zwischen Pappeln, Weiden und Zypressen ins Tal und ab und an in eine der Felsenkirchen, die fleißige Mönche in den Tuffstein gegraben und mit Fresken bemalt haben. 170 km.

7. Tag: Steinwellenreiten im Roten Tal

Filmreife Fantasykulisse: Spitze Felspyramiden und ausgewaschene Hügel in rotem Tuff legen das Gelände in Falten und Wellen – ein El Dorado für Hobbyfotografen. Wir wollen ganz nah ran an die Motive und durchqueren das Tal zu Fuß (ca. 1,5 Std., leicht, ?0 m ?150 m). Feenkamine und andere fantastische Tuffsteinkegel begegnen uns im Pasabagital, zahllose Höhlenbauten im Zelvetal. Für Formenspiele anderer Art ist Avanos bekannt: Das Dorf steht ganz im Zeichen der Töpferkunst. Vielleicht ein Souvenir? Abends – an einem mystisch schönen Platz – beobachten wir, wie die Sonne den Tuffstein küsst, trinken kappadokischen Wein und freuen uns, diese einmalige Landschaft so intensiv erlebt zu haben. 50 km.

8. Tag: Abschied vom Märchenland

Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen von Nevsehir und via Istanbul Rückflug nach Hause.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Nevsehir und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer in der Kapadokya Lodge in Nevsehir
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 7 Abendessen im Hotel)

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir möchten Sie daher über die derzeitige Sicherheitslage in der Türkei informieren und übersenden Ihnen zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Die schweren Anschläge in Istanbul und Ankara im Jahr 2016, der wieder offen entflammte Bürgerkrieg in den Kurdengebieten im Südosten sowie die harten Reaktionen des Staatsapparats auf den gescheiterten Militärputsch im Juli 2016 haben zu einer Verschärfung der innenpolitischen Lage geführt. Im Zusammenhang mit diesen Umwälzungen wurde die Sicherheitslage nicht nur im Osten, sondern auch in den Metropolen Istanbul und Ankara so kritisch, dass wir vorübergehend keine Reisen in diese Regionen der Türkei anbieten konnten. Im Hinblick auf die Gefährdung durch terroristische Attentate sehen wir in Istanbul und Ankara seit Frühjahr 2017 eine Entspannung. Im Gegensatz zur Situation in der Osttürkei zeichnet sich hier eine Lageberuhigung ab. Trotz dieser positiven Tendenz beschränken wir unser Reiseangebot derzeit auf eine Reise an die Mittelmeerküste der Westtürkei rund um Izmir: eine Region, die von den Erschütterungen im Land kaum betroffen war.
Das deutsche Auswärtige Amt rät Reisenden Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Sehenswürdigkeiten zu meiden. Außerdem empfiehlt es seit einigen Jahren, Aufenthalte in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen zu meiden und auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr zu verzichten. Wir haben unsere Reiseprogramme, sofern sinnvoll, an diese Sicherheitsanforderungen angepasst.
Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Türkei sehr genau und entscheiden nach sorgfältiger Lagebewertung jeweils rechtzeitig vor Abreise über die Durchführbarkeit der Reise. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 29. Oktober 2019
Türkei
Stand: 29. Oktober 2019
Aktuelles
Seit Anfang 2017 werden vermehrt deutsche Staatsangehörige willkürlich festgenommen, mit einer Ausreisesperre belegt oder ihnen wird die Einreise in die Türkei verweigert.
Festnahmen, Ausreisesperren wie Einreiseverweigerungen lag in vielen Fällen der Verdacht von Beziehungen zu einer in der Türkei als terroristisch eingestuften Organisation zu Grunde, so z.B. zur Gülen-Bewegung, siehe Strafrecht. Aussagen der türkischen Regierung vom 3. März 2019 zufolge droht auch Personen, die im Ausland u.a. an Versammlungen solcher Organisationen teilgenommen haben, bei ihrer Einreise in die Türkei eine Festnahme.
Festnahmen, Strafverfolgung oder Ausreisesperre deutscher Staatsangehöriger erfolgten des Weiteren vielfach in Zusammenhang mit regierungskritischen Stellungnahmen in den sozialen Medien, vermehrt auch aufgrund des Vorwurfs des im türkischen Strafrecht vorgesehenen Tatbestands der Präsidentenbeleidung.
Im Falle einer Verurteilung wegen „Präsidentenbeleidigung“ oder „Mitgliedschaft oder Propaganda für eine terroristische Organisation“ riskieren Betroffene ggf. eine mehrjährige Haftstrafe.
Betroffen von den oben genannten Maßnahmen sind insbesondere, aber nicht ausschließlich deutsche Staatsangehörige mit engen privaten und persönlichen Bindungen in die Türkei sowie Personen, die neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen. Es kommt in letzter Zeit vermehrt zu Festnahmen deutscher Staatsangehöriger, die in Deutschland in kurdischen Vereinen aktiv sind oder waren.
Zudem wurde zuletzt auch Journalisten die Akkreditierung ohne Angaben von Gründen verweigert. Diese Maßnahmen stehen nicht im Einklang mit den einschlägigen verbindlichen Vorgaben der OSZE. Es kann insofern nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift. Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen.
• Halten Sie sich politischen Veranstaltungen, Kundgebungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fern.
• Seien Sie sich bewusst, dass regierungskritische Äußerungen in sozialen Medien, auch wenn sie länger zurückliegen, aber auch das Teilen oder „Liken“ eines fremden Beitrags, Anlass für strafrechtliche Maßnahmen der türkischen Sicherheitsbehörden sein können. Dabei können auch nichtöffentliche Kommentare durch anonyme Denunziation an türkische Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet worden sein.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und verständigen Sie ggf. die zuständige deutsche Auslandsvertretung in der Türkei.
• Beachten Sie die Hinweise unter innenpolitische Lage und Strafrecht.
• Beachten Sie auch, insbesondere zu Einreiseverweigerungen, die Hinweise zu Einreisekontrolle und Zurückweisungen.
Sicherheit
Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere nach Diyarbakýr, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Batman, Siirt, Mardin, Þýrnak und Hakkâri wird dringend abgeraten.
Terrorismus
In der Türkei ist es insbesondere seit Mitte 2015 wiederholt zu terroristischen Anschlägen gekommen. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass terroristische Gruppierungen auch vor dem Hintergrund türkischer Militäraktionen in Syrien weiterhin versuchen werden, insbesondere in den großen Metropolen Anschläge durchzuführen. Diese können sich auch gezielt gegen Ausländer richten. Der frühere internationale Flughafen Istanbul Atatürk sowie wiederholt die Innenstädte von Istanbul und Ankara waren Ende 2015 bis Anfang 2017 Ziele von Anschlägen mit hohen Opferzahlen. Die als terroristische Vereinigung gelistete „Kurdische Arbeiterpartei“ (PKK) sowie ihre Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ verüben seit Mitte 2015 vor allem im Südosten der Türkei, aber auch in anderen Landesteilen wiederholt Anschläge. Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem Niveau, insbesondere in großen Städten ist eine erhöhte Präsenz von Polizei und Sicherheitsbehörden sichtbar. Angesichts von Anschlägen terroristischer Gruppierungen auch gegen nicht-militärische Ziele muss aber in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.
Südosten und Osten/Grenzgebiete zu Syrien und Irak
Im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in Diyarbakýr, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in den Provinzen Mardin, Þýrnak und Hakkâri bestehen erhebliche Gefahren durch angrenzende Auseinandersetzungen.
In den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep, Þanlýurfa, Diyarbakýr, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Muþ, Tunceli, Þýrnak, Hakkâri und Van besteht ein erhöhtes Risiko.
In den genannten Gebieten werden immer wieder „zeitweilige Sicherheitszonen“ eingerichtet und regionale Ausgangssperren verhängt. Sicherheitszonen und Ausgangssperren werden streng kontrolliert, das Betreten der Sicherheitszonen ist strikt verboten. Zur Einrichtung von Sicherheitszonen und Verhängung von Ausgangssperren kam es bisher insbesondere im Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zu Irak sowie in Diyarbakýr und Umgebung sowie südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak), aber auch in den Provinzen Gaziantep, Kilis, Urfa, Hakkâri, Batman und Agrý.
Die türkischen Behörden erteilen aus Sicherheitsgründen keine Erlaubnis mehr, den Berg Ararat zu besteigen.
• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
• Vermeiden Sie alle nicht zwingend erforderlichen Reisen in die o.g. Grenzgebiete und Provinzen.
• Halten Sie sich zur Sicherheitslage laufend informiert.
• Meiden Sie größere Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt nahe Regierungs- und Militäreinrichtungen.
• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Mit der Aufhebung des seit dem Putschversuch vom Juli 2016 anhaltenden Notstands wurden die damit verbundenen Einschränkungen und Sonderregelungen im Juli 2018 teilweise in permanentes Recht überführt.
Es ist weiterhin von einem erhöhten Risiko der Festnahme oder der Verhängung einer Ausreisesperre auszugehen, siehe hierzu die Hinweise unter Aktuelles und Strafrecht.
Es kann weiterhin zu Protesten und Demonstrationen kommen, bei denen vereinzelte gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen werden können.
• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Reisende Opfer von Gewaltverbrechen.
Wie auch in anderen Großstädten ist in Istanbul Vorsicht vor Taschendieben angezeigt. Dabei werden die Opfer vielfach von bettelnden Kindern abgelenkt.
Vor allem im Stadtteil Beyoðlu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen unter einem Vorwand in eine Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der extrem überhöhten Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten abzuheben.
Auch kommt es immer wieder zu Passdiebstählen.
Deutsche Türkei-Urlauber wurden in der Vergangenheit nach ihrer Rückkehr in das Bundesgebiet Opfer von Betrugsfällen. Unter dem Vorwand einer fälligen Steuerrückzahlung oder einer Gebühr für einen Lotteriegewinn werden die Urlauber telefonisch zu einer Geldüberweisung per Western Union in die Türkei veranlasst. Diese Aufforderungen entbehren jeglicher rechtlichen Grundlage.
• Seien Sie besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen vorsichtig.
• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an.
• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Einladungen und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Naturkatastrophen
Ein großer Teil der Türkei liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vielen kleineren, aber auch schwereren Erdbeben kommt, wie zuletzt im Sommer 2017 an der türkische Ägäisküste. Ggf. ist mit Erdrutschen, erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und lange andauernden Nachbeben zu rechnen.
Vor allem in den Sommermonaten kann es in der Türkei aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Busch- und Waldbränden kommen.
Starkregenfälle können Überflutungen und Erdrutsche verursachen.
Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.
• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Kappadokien – Im Märchenland der Feenkamine

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

04.04.2021Sonntag, 4. April 2021 - Sonntag, 11. April 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

04.04.2021Sonntag, 4. April 2021 - Sonntag, 11. April 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

18.04.2021Sonntag, 18. April 2021 - Sonntag, 25. April 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

18.04.2021Sonntag, 18. April 2021 - Sonntag, 25. April 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

02.05.2021Sonntag, 2. Mai 2021 - Sonntag, 9. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

02.05.2021Sonntag, 2. Mai 2021 - Sonntag, 9. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

09.05.2021Sonntag, 9. Mai 2021 - Sonntag, 16. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

09.05.2021Sonntag, 9. Mai 2021 - Sonntag, 16. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

16.05.2021Sonntag, 16. Mai 2021 - Sonntag, 23. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

16.05.2021Sonntag, 16. Mai 2021 - Sonntag, 23. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

23.05.2021Sonntag, 23. Mai 2021 - Sonntag, 30. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

23.05.2021Sonntag, 23. Mai 2021 - Sonntag, 30. Mai 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

30.05.2021Sonntag, 30. Mai 2021 - Sonntag, 6. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

30.05.2021Sonntag, 30. Mai 2021 - Sonntag, 6. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

06.06.2021Sonntag, 6. Juni 2021 - Sonntag, 13. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

06.06.2021Sonntag, 6. Juni 2021 - Sonntag, 13. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

13.06.2021Sonntag, 13. Juni 2021 - Sonntag, 20. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

13.06.2021Sonntag, 13. Juni 2021 - Sonntag, 20. Juni 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

05.09.2021Sonntag, 5. September 2021 - Sonntag, 12. September 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

05.09.2021Sonntag, 5. September 2021 - Sonntag, 12. September 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

19.09.2021Sonntag, 19. September 2021 - Sonntag, 26. September 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

19.09.2021Sonntag, 19. September 2021 - Sonntag, 26. September 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

03.10.2021Sonntag, 3. Oktober 2021 - Sonntag, 10. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

03.10.2021Sonntag, 3. Oktober 2021 - Sonntag, 10. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

10.10.2021Sonntag, 10. Oktober 2021 - Sonntag, 17. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

10.10.2021Sonntag, 10. Oktober 2021 - Sonntag, 17. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

17.10.2021Sonntag, 17. Oktober 2021 - Sonntag, 24. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

17.10.2021Sonntag, 17. Oktober 2021 - Sonntag, 24. Oktober 2021
8 Tage / 7 Nächte

 

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