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"Wandern statt Busfahren" lautet das Motto! So können Sie sich am besten am Duft der Zypressen und Kamelien berauschen, beim Picknick im Schatten einer romanischen Abtei in Ruhe Ihre Fenchelsalami genießen, einem alten Maultierpfad und dem Lauf eines murmelnden Flusses folgen. Von zwei Unterkünften aus erkunden Sie Florenz, Siena und San Gimignano. Aber Sie erleben auch die Schönheit des Chiantigebiets abseits der belebten Wege. Dank kurzer Fahrzeiten entdecken Sie Kirchenfresken, Biobauernhof und einen mittelalterlichen Kräutergarten auf entspannte Weise. Und während Ihnen ein Weinbauer alles über die Herstellung der Tropfen erzählt, lassen Sie sich die Toskana auf der Zunge zergehen.

Reisenummer 69598

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Toskana – Wandern zwischen Pinien und Zypressen

  • Studienreise mit Wanderungen und Spaziergängen in den schönsten Landschaften der Toskana
  • Leichte und mittlere Wanderungen von bis zu vier Stunden Dauer
  • Kurze Busstrecken dank zweier gut gelegener Hotels
  • Mit Besuch von Florenz, Siena und San Gimignano
  • Toskanische Spezialitäten beim Picknick, bei Biobauern und auf einem Weingut

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Italien!

Um ca. 9.30 Uhr fahren Bahngäste von München los und kommen gegen 18 Uhr in Florenz an. Ein weiterer Zug bringt Sie direkt nach Montecatini Centro. Ankunft 19.30 Uhr. Vom Bahnhof zum Hotel sind es zu Fuß ca. zehn Minuten, oder sie nehmen sich ein Taxi (nicht inklusive). Beim gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und die anderen Reisegäste näher kennen. Vier Übernachtungen in Montecatini.

2. Tag: Über den Monte Pisano nach Lucca

Nach kurzer Busfahrt auf zur ersten Wanderung: Von den Bientina-Sümpfen • wandern wir (3 Std., mittel, ?350 m ?300 m) durch das Dorf Sant'Andrea di Compito, wo die ältesten Kamelien der Toskana wachsen, an den dicht bewaldeten Hängen von Monte Pisano. Mittags pausieren wir auf einem Biobauernhof bei Wein und hausgemachten Antipasti. Dann auf nach Lucca: Hinter den mächtigen Stadtwällen und in den romanischen Kirchen der Stadt verbergen sich wahre Schätze. Abends in Montecatini sucht sich jeder seine Lieblingstrattoria. Ihre Reiseleiterin hat Tipps!

3. Tag: Auf den Spuren Pinocchios

Mit dem Zug sind wir in zehn Minuten in Pescia. Hier wuchs Schriftsteller Carlo Collodi auf, der die Figur Pinocchio erfand. Vielleicht werden unsere Nasen heute ja auch noch länger; Pescia ist berühmt für seinen Blumenanbau. Überall duften bunte Blüten! Unser • Wanderweg (4 Std., mittel, ?450 m ?450 m) führt zwischen Olivenhainen und Obstgärten hindurch zum Ort Collodi, nach dem sich der Erfolgsautor benannte. Wie lautete sein echter Name? Ihre Reiseführerin verrät es Ihnen. Wir verschnaufen in einem traumhaften Garten, dann geht es bergauf in den Wald des Monte Battifolle. Wir streifen durch Terrassenfelder und steigen über alte Maultierpfade ab nach Pescia. Freuen Sie sich auf das Abendessen hoch oben in einer gemütlichen Trattoria im hübschen Montecatini Alto.

4. Tag: Rosige Aussichten in Florenz

Bequem kommen wir per Zug auch ins Zentrum von Florenz. Vor einigen Jahren ist die Innenstadt zur Fußgängerzone erklärt worden. So können wir überall entspannt schauen und fotografieren. Unser Stadtrundgang führt zum Dom mit seiner einzigartigen Kuppel, zu den Statuen auf der Piazza della Signoria und zur Ponte Vecchio. Auf unserem • Spaziergang am Nachmittag (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) erleben wir die Metropole aus einer anderen Perspektive: In den Rosengarten über den Dächern der Stadt verirren sich nur wenige Touristen, es ist ganz still. Wer will, kann zum Abendessen auf eigene Faust in Florenz bleiben, stündlich fährt ein Zug zurück nach Montecatini.

5. Tag: Auf ins Manhattan der Toskana!

In San Gimignano, der Stadt der Türme, spielt sich das Leben rund um den Palazzo del Popolo ab. Die Fresken der Kollegiatskirche kommen uns himmlisch vor – genauso wie das weltbeste Eis bei Sergio in der Gelateria di Piazza! Eine ideale Stärkung für unsere • Wanderung (3,5 Std., mittel, ?350 m ?400 m) auf einem der schönsten Abschnitte des Pilgerweges Via Francigena. Der schlängelt sich mit uns vorbei an Olivenbäumen und Weinbergen. Am Ende wartet unser Bus zur Weiterfahrt in unser Klosterhotel bei Siena. 140 km. Fünf Übernachtungen bei Siena.

6. Tag: Genießerpicknick an der Abtei Sant'Antimo

Wie eine Fata Morgana taucht bei unserer heutigen • Wanderung (2,5 Std., mittel, ?0 m ?300 m) die einsam im Tal gelegene romanische Abtei Sant'Antimo vor uns auf. Vielleicht weiden drum herum weiße Chianina-Rinder. Beim Picknick kosten wir Fenchelsalami, Pecorino und ein Glas Montalcino-Wein. Und als Nachtisch Cantuccini mit süßem Vin Santo. Per Bus erreichen wir die inmitten von Zypressen und Pinien gelegene Abtei Monte Oliveto Maggiore mit vergnüglichen Fresken zum Leben des heiligen Benedikt. 150 km.

7. Tag: Siena, lebendiges Bilderbuch

Zweimal pro Jahr erfüllt Schnauben, Wiehern und das Klappern von Hufen die Luft – dann reiten die Helden des Palios, des härtesten Pferderennens der Welt, durch die Stadt. Wir lassen es ruhiger angehen und erschließen uns die mittelalterliche Pracht zu Fuß: vom weltältesten Geldinstitut - das heute auch tief in der Krise steckt - zum Dom und zu Lorenzettis politischen Fresken im Palazzo Pubblico. Sind seine Motive noch aktuell? Wer sich anschließend nach Natur sehnt, begleitet die Reiseleiterin auf einem • Spaziergang (1 Std., leicht, ?50 m ?50 m) zu einem mittelalterlichen Kräutergarten. Die anderen verbringen den freien Nachmittag auf eigene Faust. 20 km.

8. Tag: Flusswanderung und San Galgano

Wir folgen einem wildromantischen • Weg (3 Std., mittel ?150 m ?150 m) durch dichten Mischwald, vorbei an verwunschenen Burgen und Mühlen am smaragdgrünen Fluss Merse entlang, in dem sich reichlich Frösche tummeln. Wer will, kühlt sich im Wasser ab! Am Nachmittag folgt noch ein höchst fotogenes Ensemble: eine Rundkirche, in der ein Ritter sein Schwert in einen Fels rammte – und die Ruine des Klosters San Galgano. Ihre unwirkliche Atmosphäre wurde in Tarkowskis Film "Nostalghia" verewigt. Perfekt als Toskana-Nachbereitung! 100 km.

9. Tag: "Cincin!" mit einem Weinbauern

Im Herzen des Chiantigebiets • wandern wir (3 Std., mittel, ?300 m ?100 m) durch die sanfte Hügellandschaft. Sie möchten mehr über den hiesigen Rebensaft erfahren? Wie gut, dass Ihre Reiseleiterin ein Weingut kennt! Bei einem Imbiss verkosten wir die feinen Unterschiede toskanischer Tropfen und lassen uns die Geheimnisse ihrer Verarbeitung erklären. Ganz in der Nähe unseres Hotels liegt ein Privatgarten mit modernen Skulpturen, durch den wir zum Abschluss des Tages wandeln. Fahrtstrecke 50 km. Beim Abendessen im Kreuzgang unseres Hotels lassen wir die Reise noch mal Revue passieren.

10. Tag: Arrivederci, amici!

Sie werden nach Florenz gebracht (80 km), wo gegen 10 Uhr Ihr Zug Richtung München abfährt. Umsteigen in Bologna, Ankunft in München etwa um 18.30 Uhr, dann Anschluss zu den anderen Orten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise von München nach Montecatini und zurück von Florenz in der 2. Klasse; Transfer zum Bahnhof von Florenz am 10. Tag
  • Ausflüge und Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage) oder per Zug
  • 9 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage, in Montecatini auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einer typischen Trattoria

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Mittagsimbiss auf einem Bauernhof
  • Eine Weinprobe mit Imbiss
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 40 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Ihre Hotels

Montecatini, Hotel Vittoria****

Das Hotel empfängt Sie in guter Lage in einem eleganten Jugendstilgebäude in Montecatini Terme. Ein Außenpool, ein Spa-Bereich, eine schöne Terrasse und eine Bar bieten Ihnen genügend Möglichkeiten zur Gestaltung Ihrer Freizeit. Das Hotelrestaurant serviert Ihnen am Abend toskanische Gerichte mit Produkten aus der Region und am Morgen bedienen Sie sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Die 84 elegant gestalteten Zimmer sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, Safe, Minibar und kostenfreiem WLAN ausgestattet.

Pontignano, Certosa di Pontignano

Was für eine Aussicht, welch eine Ruhe! Das ehemalige Kloster thront auf einem Hügel vor den Toren Sienas. Es gehört zur italienischen Kategorie der Dimora storica, der historischen Gebäude, und bietet Viersternestandard. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Gebäude behutsam in ein modernes Hotel umgebaut. Von der Terrasse und der Bar blickt man über die Chiantihügel auf Siena, im ehemaligen Kreuzgang und in den Gartenanlagen ist man weit weg vom Touristenrummel. Bei schönem Wetter wird das Abendessen im stilvollen Innenhof serviert. Die 38 Zimmer sind individuell gestaltet und mit Sat.-TV, WLAN (kostenfrei) und Föhn ausgestattet.

Sicherheitseinrichtungen in den italienischen Hotels

Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten Sie daher besonders achtsam sein. Bitte prägen Sie sich auch die Fluchtwege ein, damit Sie in einem äußerst unwahrscheinlichen Notfall schnell und sicher das Gebäude verlassen können.
Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels sind teilweise anders
als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen oft nicht vorhanden
- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
- Brüstungshöhen von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm
- Größere waagrechte/senkrechte Zwischenräume bei den Geländestangen
- Niedrigere Fensterbrüstungen
- Auf Grund der Beschaffenheit von historischen Gebäuden, kann es in manchen Hotels keine extra Fluchttreppen geben.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Toskana – Wandern zwischen Pinien und Zypressen

Teilnehmer: min. max. Dauer: 10 Tage

02.10.2020Freitag, 2. Oktober 2020 - Sonntag, 11. Oktober 2020
10 Tage / 9 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 10 Tage

02.10.2020Freitag, 2. Oktober 2020 - Sonntag, 11. Oktober 2020
10 Tage / 9 Nächte

 

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