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In einer Gruppe mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden Marokko in 13 Tagen erleben Zwei Übernachtungen am Rande der Sahara in einem schönen Hotel bei den Sanddünen des Erg Chebbi Single-Urlaub mit Studiosus in den Königsstädten Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch Flüge wahlweise mit Lufthansa, Royal Air Maroc oder Air France

Reisenummer 68381

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Marokko

  • In einer Gruppe mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden Marokko in 13 Tagen erleben
  • Zwei Übernachtungen am Rande der Sahara in einem schönen Hotel bei den Sanddünen des Erg Chebbi
  • Single-Urlaub mit Studiosus in den Königsstädten Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch
  • Flüge wahlweise mit Lufthansa, Royal Air Maroc oder Air France

Vorhang auf für ein Märchen im Orient. 13 Tage lang entführen wir Sie nach Casablanca, Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch, zur Lehmbausiedlung Ait Benhaddou und zu den Sanddünen von Merzouga. Bestens betreut, versteht sich. Marokko befindet sich im Aufbruch, doch trotz Frauenquote im Parlament und neuem Familienrecht ist die Rolle der Frau nicht ohne Probleme. Und was hält die Jugend vom marokkanischen König? Das alles und viel mehr erfahren Sie im Laufe dieser Reise.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in Marokko!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mit Air France fliegen Sie vormittags über Paris nach Casablanca. Ankunft am frühen Nachmittag. Alternativ können Sie am späten Nachmittag mit Royal Air Maroc von Frankfurt, Genf oder München (Ankunft am Abend) oder abends mit Lufthansa von Frankfurt nach Casablanca fliegen (Ankunft gegen Mitternacht). In jedem Fall werden Sie am Flughafen erwartet und zum Hotel gebracht.

2. Tag: Von Casablanca nach Rabat

Nach einem späten Frühstück begrüßt Sie Ihr Reiseleiter und nimmt Sie gleich mit zur drittgrößten Moschee der Welt: 200 m ragt das Minarett der Moschee Hassan II. in den Himmel, und auch das Innere beeindruckt durch riesige Ausmaße. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt auf der Corniche, der Küstenpromenade, und durch das Villenviertel Anfa geht es zügig auf der Autobahn in die Hauptstadt Rabat, wo wir beim Spaziergang durch die Kasbah des Oudaias, den befestigten Teil der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe), einen traumhaften Blick auf die Atlantikwellen genießen können. Lust auf Gazellenhörnchen und einen Mokka im maurischen Café mit Blick auf den Fluss Bou Regreg? Hier schmeckt das Mandelgebäck besonders gut! Am Abend freuen wir uns auf unser Welcome-Dinner und auf unsere erste Tajine, den leckeren marokkanischen Eintopf. 100 km. Zwei Übernachtungen in Rabat.

3. Tag: Hassanturm und Storchenparadies Chella

Im Mausoleum Mohammeds V. und Hassans II., gleich gegenüber dem Hassanturm, ruhen die letzten gestrengen Herrscher des Landes. Als Storchenparadies erweist sich die Merinidennekropole Chella (UNESCO-Welterbe). Wir spazieren durch den idyllischen Garten vorbei an Römerruinen und einer verfallenen Moschee und Koranhochschule. Der Nachmittag bleibt frei für eigene Erkundungen, z.B. in der Medina, der Altstadt, oder der Ville Nouvelle, der Neustadt.

4. Tag: Über Meknes nach Fes

Sultan Moulay Ismail verpasste der Königsstadt Meknes im ausgehenden 17. Jahrhundert wuchtige Tore und Mauern. Beeindruckend ist das Stadttor Bab Mansour aus der Zeit des mächtigen Sultans. In großen Dimensionen angelegt ist auch sein monumentaler Getreidespeicher, und wunderschön restauriert präsentiert sich die Koranhochschule Bou Inania in der ummauerten Altstadt, der Medina (UNESCO-Welterbe). Auf dem überdachten Markt berauschen Pyramiden von Kreuzkümmel, Minze, marokkanischer Patisserie und Trockenfrüchte die Sinne. Nachmittags leuchten uns in Fes die Bronzetore des Königspalastes entgegen, und andalusische Balkone zieren die Hauptstraße des ehemaligen Judenviertels. 230 km. 210 km. Zwei Übernachtungen in Fes.

5. Tag: Die Souks von Fes

Hinter den Altstadtmauern von Fes (UNESCO-Welterbe) entdecken wir jede Menge Orientzauber, aber auch architektonische Pracht: das Stadttor Bab Boujeloud, die Koranhochschule Bou Inania und das Mausoleum Idriss II. Zedernholzdüfte, Safranwolken und Muezzingesänge empfangen uns in den Souks. Am Nachmittag führen Sie Programmregie. Noch Platz im Koffer? Dann schauen Sie doch in der Kissaria, dem Textilmarkt, vorbei, wo sich die bunten Stoffe stapeln. Das junge Fes finden Sie in der Ville Nouvelle und Entspannung zwischen Pool und Hamam. Abendessen in eigener Regie.

6. Tag: Hoher und Mittlerer Atlas

Landschaftliche Highlights ohne Ende: z. B. die Zedernwälder des Mittleren Atlas. Lust auf einen Spaziergang mit Zedernduft? Vielleicht entdecken wir sogar Berberäffchen! Aber Vorsicht: Sie lieben glitzernde Fotoapparate! Wir rollen weiter über den Col-du-Zad-Pass (2178 m) und über den Kamelstutenpass Tizi-n-Talremt (1900 m) hinein in das saftige Grün der Oase Tafilalet inmitten von Sand und Staub, bis wir mit den Sanddünen am Erg Chebbi unser heutiges Ziel erreichen. 500 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt bei den Sanddünen.

7. Tag: Wüstenmusiker und Dünenmeer

Ausschlafen oder Sonnenaufgang? Der Vormittag bleibt frei. Nachmittags fahren wir erst einmal mit Geländewagen zu einem Musikzentrum und treffen uns mit Musikern aus Westafrika. Anschließend holpern wir den Sanddünen an einer anderen Stelle des Erg Chebbi entgegen. Noch Kraft in den Beinen? Dann nichts wie rauf! Der Blick ist gigantisch, und den Sonnenuntergang in dem Dünenmeer zu erleben, ist etwas ganz Besonderes! Und abends funkeln über uns die Sterne in der Wüste! Rückkehr ins Hotel nach Sonnenuntergang. 30 km.

8. Tag: Khettaras und Oasenleben

Inspirationen für die Gartenpflege zu Hause? Die nehmen wir aus einer Khettara mit, einem unterirdischen Bewässerungssystem zwischen Erfoud und Tinjedad. Später spazieren wir im Flussbett der Todra durch Obstgärten im Palmenhain: Aprikosen, Quitten, Granatäpfel, Feigen und Pfirsiche gedeihen hier. Anschließend geht es weiter nach Boumalne. Eine Übernachtung in einem afrikanisch inspirierten Hotel mit Whirlpool. 290 km.

9. Tag: Hoch in die Dadesschlucht

Auf dem Weg in die Dadesschlucht passieren wir traditionelle Lehmdörfer und Kasbahs, alte Wehrburgen. Rötlich schimmernde Granitformationen säumen den Weg, bevor wir die eindrucksvolle Felsenwelt der Dadesschlucht erreichen. Mit Kleinbussen winden wir uns hinauf zum Aussichtspunkt über die Schlucht, wo wir einen kleinen Dorfspaziergang unternehmen. Am Nachmittag geht es weiter über den Hauptort der Rosenwasserherstellung, El-Kelaa-M'Gouna und Ouarzazate, dem Hollywood der Wüste zu unserem Hotel im Stil einer Berberburg bei Ait Benhaddou. 195 km.

10. Tag: Berberfamilie, Berge und Burgen

Wir besichtigen Ait Benhaddou (UNESCO-Welterbe), das vielleicht schönste aller Berberwehrdörfer. Kunstfertige Baumeister stampften es aus dem Lehm der Wüste, und wie an den Hang geklebt erhebt es sich stolz und kühn. Vielleicht kennen Sie den Anblick aus dem Kino? Hollywood schaut hier regelmäßig vorbei. Wir dürfen eine Berberfamilie in ihrem Haus besuchen und bei einem Glas Thé à la Menthe, dem traditionellen Pfefferminztee, mit den Bewohnern über ihren Alltag sprechen. Auf dem Weg nach Marrakesch passieren wir grandiose Landschaften: Berge und Burgen in Ockergelb und Ziegelrot. Wir schrauben uns über den 2260 m hohen Tichka-Pass nach Marrakesch. Drei Übernachtungen in Marrakesch. 190 km.

11. Tag: Magie in Marrakesch

Das Wahrzeichen von Marrakesch, das Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert, der prächtige Bahia-Palast und die filigranen Saadiergräber: Die Handwerker müssen um die Wette gemeißelt, geschnitzt und kunstvoll gemalt haben! Dann lockt uns das kleine botanische Paradies von Yves Saint Laurent, der Jardin Majorelle mit seinem leuchtend blauen Haus, welches heute ein feines Berbermuseum beherbergt. Erst im Oktober 2017 wurde das Modemuseum des Künstlers eröffnet - natürlich schauen wir auch hier vorbei! Ab dem späten Nachmittag pulsiert das Leben am Gauklerplatz Djemaa el-Fna (UNESCO-Welterbe). Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler und Musikanten werben um die Gunst des Publikums. Möchten Sie heute wie die Einheimischen in einer der Garküchen Platz nehmen? Oder lieber edel essen gehen? Sie haben die Wahl.

12. Tag: Farbenprächtige Souks und Museum für Fotografie

Vormittags bummeln wir durch den Souk, erfreuen uns am Duft von Thujaholzkästchen und Zedernholz, den vielen bunten Farben von Tüchern, Wollknäueln und Keramikschalen und machen eine Zeitreise im Maison de la Photographie: eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotografien von Südmarokko lassen das 19. und 20. Jahrhunderts lebendig werden. Den Nachmittag gestalten Sie ganz nach Ihren Wünschen: Wie wäre es mit einem Hammambesuch? Oder noch einmal in den Souk für letzte Einkäufe? Vielleicht aber zieht es Sie an den Pool? Beim gemeinsamen Abendessen erinnern wir uns an die Höhepunkte der Reise.

13. Tag: Adieu, Maroc!

Am Vormittag Rückflug mit Royal Air Maroc über Casablanca nach Frankfurt, München oder Genf, mit Air France über Paris nach Deutschland und nachmittags mit Lufthansa nach Frankfurt. Gehören Sie zu den Glücklichen, die noch ein paar Tage am Strand gebucht haben? Dann bringen wir Sie heute natürlich in Ihr Badehotel.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und zurück von Marrakesch; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Sitzplatzreservierung (außer bei Flug mit Air France)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 12 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage und teilweise mit Swimmingpool
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Welcome-Dinner und 8 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant

bei me & more außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Termin 28.12. mit Silvester-Dinner im Hotel, Sekt um Mitternacht
  • Fahrt mit Geländewagen zum Musikzentrum und zu einer weiteren Stelle des Erg Chebbi
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Wüstenerlebnis im Hotel Tombouctou

Am Sahararand, direkt am Fuße der Sanddünen des Erg Chebbi, befindet sich dieses Hotel im Kasbah-Stil mit Hamam und Pool. Die Zimmer sind landestypisch ausgestattet, mit eigenem Bad und WC. Besonders schön: Sie können sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sonnenaufgang in den Dünen der Sandwüste erleben wie auch den unvergleichlichen Sternenhimmel.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Eine Einreise mit dem Personalausweis ist nicht möglich!Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte im Zweifelsfall bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.
Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ vollständig ausgefüllt an uns zurück. Die vorab vorliegenden Passdaten erleichtern den Check-In in den einzelnen Hotels.

Studiosus Audioset

Wenn Sie in den vergangenen Jahren mit Studiosus verreist sind, haben Sie es bestimmt schon zu schätzen gelernt: Unser firmeneigenes Kopfhörersystem. Leider verbieten nationale Gesetze und Vorschriften die Einfuhr der Geräte nach Marokko, sodass wir Ihnen diesen Service auf Ihrer Reise nicht anbieten können.

Sicherheitsstandard in den marokkanischen Hotels

In Marokko sind die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit in Hotels deutlich geringer als in Mitteleuropa. Folgende Punkte können vom deutschen Standard abweichen:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden.
- Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne können fehlen.
- Fensterbrüstungen, Treppen- und Balkongeländer sind manchmal niedriger als 90 cm.
- Geländerzwischenräume sind oft größer als gewohnt.
- Unzureichende Beleuchtung der Außenanlagen der Hotels und Zugangswege (Unebenheiten!)
- Mangelhafte Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte.
- Fehlende Angabe zur Wassertiefe in den Pools

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Marokko zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Marokko. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Die arabische Protestbewegung hat Marokko bisher nur am Rande erfasst. Zwar finden auch in marokkanischen Städten Demonstrationen und Kundgebungen oppositioneller Gruppierungen statt, sie sind jedoch vielfach genehmigt und verlaufen zumeist friedlich. Die Beliebtheit von König Mohammed VI. in großen Teilen der Bevölkerung und die in den letzten Jahren eingeleiteten politischen und wirtschaftlichen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Demonstrationen und Proteste richten sich im Regelfall nicht gegen westliche Besucher und Touristen. Dennoch meiden wir vorsorglich alle politisch motivierten Menschenansammlungen weiträumig.
Im Kampf gegen terroristische Gruppierungen im Land haben die marokkanischen Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt und große Erfolge in der Terrorabwehr erzielt. Dennoch muss auch in Marokko - wie in vielen Ländern der Region - weiterhin von einer erhöhten Gefährdung durch terroristische Anschläge ausgegangen werden. Das Auswärtige Amt fordert daher Besucher vor allem rund um touristische Anziehungspunkte und religiöse Kultstätten zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Wegen anhaltender Aktivitäten von Terrorgruppen in abgelegenen Wüstenregionen von Algerien, Mali, Mauretanien und des Niger rät das Auswärtige Amt im gesamten Sahara-Raum von Reisen in entlegene und nicht hinreichend geschützte Regionen der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Wir überprüfen alle unsere Routen in Südmarokko sehr sorgfältig und verzichten auf Aufenthalte und Besichtigungen in Regionen, die in diesem Kontext als kritisch erscheinen. Übernachtungen und Ausflüge im Erg-Chebbi (Raum Erfoud / Merzouga / Taouz) und in die Wüstenregion um Zagora sind nach allen uns vorliegenden Informationen weiterhin unbedenklich. In diesen Wüstenbereichen ist die Polizei- und Militärpräsenz hoch, die Regionen sind verkehrsmäßig sehr gut erschlossen. Aufenthalte in der Grenzregion zur Westsahara und im Rif-Gebirge, vor denen im aktuellen Hinweis des Auswärtigen Amtes ausdrücklich abgeraten bzw. zur Vorsicht gemahnt wird, sind bei keiner unserer Reisen enthalten.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit langjährig bewährten Partnern durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bieten. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 5. Juli 2018

Sicherheitshinweis

Marokko
Unverändert gültig seit: 19. März 2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus/KriminalitätVon Reisen in die Grenzregionen mit Algerien und grundsätzlich jenseits befestigter Straßen wird abgeraten.
Dies betrifft nicht die beliebten Touristenstrecken nach Zagora (Draa-Tal) und Erfoud/Merzouga. Trotz erheblicher Sicherheitsmaßnahmen besteht das Risiko terroristischer Angriffe. Im Dezember 2018 wurden zwei Touristinnen auf einer Wandertour in der Nähe des Mont Toubkal im Atlasgebirge Opfer eines Gewaltverbrechens. Die marokkanischen Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund aus.
Trekking-Touren in den Bergregionen und Offroad-Touren in den Wüstengebieten (Zagora/Merzouga) sollten grundsätzlich nur in einer Gruppe und mit registrierten landeskundigen Reiseführern unternommen werden. Die Sicherheitslage für solche Touren sollte tagesaktuell auch bei den marokkanischen Polizeibehörden abgefragt werden.
Die Landgrenze nach Algerien ist seit 1994 geschlossen.
In der Nähe von touristischen Attraktionen und historischen Stadtzentren besteht eine erhöhte Gefahr von Raubüberfällen und Diebstählen.
Eigentumsdelikte haben zugenommen, vor allem in Großstädten. Es kommt dabei auch zum Einsatz von Hieb- und Stichwaffen gegen Touristen. Im Falle eines Überfalls sollten sich Reisende möglichst ruhig verhalten und keinen Widerstand leisten. Nicht selten stehen Angreifer unter Drogeneinfluss.
WestsaharaVon Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten. Der Grenzwall zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara ist Sperrgebiet. Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Rabat ist dort nicht möglich.In diesem Gebiet besteht ein erhebliches Risiko, Opfer einer Entführung zu werden. Abseits befestigter Straßen und insbesondere in den Grenzregionen zu Mauretanien besteht zudem eine Bedrohung durch Minen und nicht-detonierte Kampfmittel aller Art.
Innenpolitische LageDemonstrationen können sich spontan und unerwartet entwickeln. Zuletzt kam es in verschiedenen Städten Marokkos zu nicht genehmigten Demonstrationen und vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Proteste entzünden sich meist an wirtschaftlichen und sozialen Missständen. Es wird dringend empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden und die politische Lage aufmerksam zu verfolgen.
Rif-Gebirge
Im Rif-Gebirge (Nordost-Marokko) wird Cannabis angebaut. In Einzelfällen kann es zu Belästigungen von Reisenden durch Rauschgifthändler kommen. Es wird empfohlen, das Rif-Gebirge nicht allein zu bereisen. Vor dem Kauf von Drogen wird dringend abgeraten. Der Besitz von Drogen wird in Marokko strafrechtlich verfolgt und führt zu empfindlichen Freiheitsstrafen, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
NaturkatastrophenMarokko liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Medizinische Hinweise (Marokko)

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Für die Einreise aus Ländern mit aktuellem Poliomyelitis-Ausbruch, siehe auch Merkblatt Poliomyelitis, wird ein internationaler Impfnachweis über eine Polioimpfung eingefordert, die 12 Monate bis 4 Wochen vor Ausreise aus dem Land mit Poliomyelitis-Ausbruch durchgeführt wurde. Für die Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
MalariaAus Casablanca wurden zuletzt im Jahr 2010 drei lokal erworbene Infektionen mit Plasmodium falciparum (Malaria tropica) gemeldet. Vor dem Auftreten dieser Fälle galt Marokko laut WHO als malariafrei und ist es seitdem auch wieder.Es gibt derzeit kein relevantes Risiko für Reisende, so dass eine Expositionsprophylaxe (s.u.) ausreichend ist.Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Weitere, durch Vektoren übertragene Infektionen kommen vor. Diese sind insgesamt nicht häufig. U.a. sind Fälle von Leishmaniasis, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Filariasis, Loiasis, Myiasis, Phlebovirus-, Rickettsia felis- Rift Valley Fieber-, Spotted Fieber- und West Nil Fieber beschrieben. Für andere Erkrankungen (z.B.Chikungunya, Dengue, Zika) ist der potentielle Vektor vorhanden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen- ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
Die Anzahl der HIV-positiven Menschen in Marokko ist sehr gering und in den letzten Jahren weiter abnehmend. Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen (und Cholera)Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten Tuberkulose, Brucellose (nach Konsum von nicht pasteurisierten Milchprodukten) kommen u.a. vor.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen. In Rabat und Casablanca finden sich allerdings gute Privatkliniken von hohem Standard. Auf dem Lande hingegen kann die medizinische Versorgung bezüglich der apparativen Ausstattung bzw. Hygiene problematisch sein. Hier fehlen z.T. europäisch ausgebildete, Englisch oder gut Französisch sprechende Ärzte.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Unverändert gültig seit: 19. März 2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Marokko

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

03.10.2020Samstag, 3. Oktober 2020 - Donnerstag, 15. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

03.10.2020Samstag, 3. Oktober 2020 - Donnerstag, 15. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Donnerstag, 29. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Donnerstag, 29. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

26.12.2020Samstag, 26. Dezember 2020 - Donnerstag, 7. Januar 2021
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

26.12.2020Samstag, 26. Dezember 2020 - Donnerstag, 7. Januar 2021
13 Tage / 12 Nächte

 

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