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Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl Preisgünstige Alternative zur Reise "die historische Route" mit fast identischem Programm Konzentriertes Besichtigungsprogramm auf einer klassischen Route

Reisenummer 67901

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Iran – Glanzlichter

  • Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
  • Preisgünstige Alternative zur Reise "die historische Route" mit fast identischem Programm
  • Konzentriertes Besichtigungsprogramm auf einer klassischen Route

Diese Studienreise gilt als preiswerte Perle: Teherans moderne Lebensart wird Sie ebenso verblüffen wie die paradiesischen Gärten in Schiras und der orientalische Zauber Isfahans. Die antike Residenzstadt Persepolis katapultiert Sie ins alte Persien zurück, in Yasd und Isfahan spüren Sie die Magie der ewigen Flammen in den Feuertempeln der Zoroastrier. Schneebedeckte Viertausender vor saftigen Bergwiesen, türkisblaue Moscheen, braune Lehmbauten – beeindruckende Vielfalt. Gastfreundschaft hat Tradition hier, und genauso werden Ihnen die Iraner begegnen. Der Fokus dieser Iranerkundung in etwas größerer Gruppe liegt also weniger auf den Hotels als vielmehr auf unvergesslichen Erlebnissen.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen im Iran!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Austrian über Wien nach Teheran, Ankunft nachmittags. Alternativ: nachmittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran, Ankunft am Abend (Flugdauer jeweils ca. 5 Std.). Oder Sie fliegen im Laufe des Tages mit Turkish Airlines nach Istanbul (Flugdauer ca. 3 Std.). Abends Weiterflug nach Teheran (Flugdauer ca. 3 Std.), Ankunft nach Mitternacht. In jedem Fall kümmern wir uns um Ihren Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

2. Tag: Metropole Teheran

Ein spätes Frühstück, dann gehen Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter auf Entdeckungstour durch Teheran: Moderne Häuser ragen in den Himmel, auf vielspurigen Straßen wälzt sich der Verkehr durch die Metropole, das Kopftuch der hübschen Iranerinnen dient als modisches Accessoire. Danach Kontrastprogramm: Im Golestanpalast (UNESCO-Welterbe) bestaunen wir die Pracht vergangener Zeiten und stürzen uns anschließend in den orientalischen Trubel des Teheraner Basars. Zu guter Letzt nehmen wir im Nationalmuseum persische Kulturgeschichte unter die Lupe.

3. Tag: Die Schätze des alten Persien

Raus aus der Stadtluft! In Kaswin entführt uns das Mausoleum des Schazdeh Hossein in eine Märchenwelt aus Spiegeln und Mosaiken. Dafür legt auch die Touristin ausnahmsweise den Tschador, den bodenlangen Umhang, an. Nach dem Besuch der monumentalen Freitagsmoschee geht es kurvenreich weiter ins Hochland nach Hamadan auf 1800 m Höhe. 390 km.

4. Tag: Am Berg der Götter

Der steinerne Löwe Sang-e Shir geht auf Alexander den Großen zurück, und ein Mausoleum erinnert an den legendären Mediziner Avicenna, den Sie vielleicht aus dem Film "Der Medicus" kennen. Was bedeuten im Alwandgebirge die Keilschriftzeichen im Felsen? Ihr Reiseleiter entschlüsselt sie Ihnen. Offenen Blicks reisen wir weiter durch das Siedlungsgebiet der Kurden, um kurz vor Bisotun nach oben zum Relief des persischen Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe) am Berg der Götter zu schauen. Zum Abschluss: die sassanidischen Felsgrotten von Tagh-e Bostan bei Kermanschah. 180 km.

5. Tag: Zur Stufenpyramide von Tschoga-Sambil

Wir durchqueren die spektakuläre Berglandschaft Luristan. Auf den saftigen Bergwiesen weiden Ziegen vor schneebedeckten Viertausendern. Wir fahren weiter in die fruchtbaren Flussebenen des Zweistromlandes. Im Ruinenfeld der Königsresidenz von Susa (UNESCO-Welterbe) beflügelt der Reiseleiter Ihre Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – Zeugnisse einer der frühen Hochkulturen. Auch an der Stufenpyramide im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe) möchte man gern für einen kurzen Moment die Zeit zurückdrehen. 580 km.

6. Tag: Das "schwarze Gold"

In der Provinz Khusistan wird das "schwarze Gold", der Reichtum des Landes, gefördert. Hinter den Erdölfeldern erhebt sich das Zagrosgebirge hoch in den Himmel oder versinkt in tiefen Schluchten. Bei Bischapur fesseln uns die Reliefs der einstigen Herrscher, nebenan die Ruinen der Sassanidenstadt - ein verfallener Palast und der rätselhafte Anahita-Tempel. Die grandiose Landschaft entschädigt für die wiederum lange Fahrtstrecke von 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

7. Tag: Schiras – Stadt der Poeten

Nach zwei langen Fahrtagen schlafen wir heute aus und gönnen uns ein spätes Frühstück. Schiras ist die Stadt der persischen Paradiesgärten, der Verliebten und der Poeten. Auch auf den üppigen Blumenornamenten der Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Natur. Die Lyrik schlug im milden Klima ebenfalls Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis (UNESCO-Welterbe) blüht Ihr Reiseleiter auf: Persische Poesie aus seinem Mund klingt weich und hingebungsvoll. Im Altstadtbasar holen wir uns weitere Inspirationen und Appetit für das Abendessen.

8. Tag: Antike Residenzstadt Persepolis

Das Glanzlicht der altpersischen Kultur: die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Das Tor aller Länder, das Homakapitell, der 100-Säulen-Saal, der Apadana-Palast ... Stein für Stein wächst eine prachtvolle Stadt in unserer Fantasie. Ob das die Felsengräber der Achämeniden-Könige in Nagsch-e Rustam noch überbieten können? 120 km. Den Rest des Tages gestalten Sie in Schiras nach Ihren Wünschen. Ihr Reiseleiter kennt die einschlägigen Restaurants für Ihr Abendessen in Eigenregie.

9. Tag: Am Grab des Kyros

Das Ruinenfeld von Pasargadae (UNESCO-Welterbe) war einst das Zentrum eines Weltreiches. Kyros, der König der Könige, herrschte von der Ägäis bis weit nach Zentralasien. An seinem Grabmal halten wir inne. Bei Abarkuh nähern wir uns den Ausläufern der Wüste. Unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes rasten wir. Ein eindrucksvoller Pass noch im Löwengebirge, 2630 m hoch, dann erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen.

10. Tag: Die Türme des Schweigens

Yasd ist heute noch ein Zentrum des Zoroastrismus, jener altpersischen Religion, die von Zarathustra begründet wurde. Neugierig ziehen wir von den Türmen des Schweigens zu den heiligen Flammen im Feuertempel. Tief drinnen in der Altstadt von Yasd (UNESCO-Welterbe) stoßen wir auf kluge Ideen, der Hitze zu trotzen: übertunnelte enge Gassen, Windtürme zur Kühlung der Häuser. Ein weiterer Höhepunkt ist die Freitagsmoschee von Yasd. Nachmittags unternehmen Sie, was Sie möchten.

11. Tag: Lehmstadt Meybod

In Meybod säumen verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle. In Nain tauchen wir in den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee ein. Nachmittags erreichen wir Isfahan. 330 km. Zum Abendessen laden wir heute junge Deutsch sprechende Iraner und Iranerinnen ein und erweitern im Gespräch mit ihnen gegenseitig unseren Horizont. Drei Übernachtungen in Isfahan.

12. Tag: Gesamtkunstwerk Isfahan

Isfahan ist eine der schönsten Städte der islamischen Welt. Im 40-Säulen-Palast zählen wir die Säulen genau nach und können uns an üppig dekorierten Sälen kaum sattsehen. Danach steigen wir dem Ali-Kapu-Palast aufs Dach. Zu unseren Füßen liegen der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe) und unsere nächsten Ziele: die elegante Lotfollah- und die königliche Imam-Moschee. Nachmittags vielleicht eine Wasserpfeife in einem Teehaus oder ein Bummel durch den Altstadtbasar? Zum Abendessen treffen wir uns in einem Spezialitätenrestaurant wieder.

13. Tag: Freitagsmoschee und Feuertempel

Fesselnde Eindrücke am Vormittag: die Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe), die historischen Steinbrücken aus dem 17. Jahrhundert, die heiligen Flammen im Feuertempel. Im Gespräch mit einem zoroastrischen Priester erfahren wir alles über Zarathustra und diese geheimnisvolle Religion. Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale im armenischen Viertel wissen wir mehr über die Rolle der Christen in der Islamischen Republik. Zum Abendessen Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce gefällig? Ihr Reiseleiter weiß, wo Sie dies bekommen.

14. Tag: Rückfahrt nach Teheran

Um unzählige Erlebnisse reicher schließen wir den Kreis und fahren heute zurück nach Teheran. Minarette in der Ferne gehören zur Stadt Ghom, wo Ayatollah Khomeini gelebt hat. Spätnachmittags erreichen wir Teheran und verbringen die letzte Nacht in einem modernen Hotel am Flughafen. 390 km.

15. Tag: Rückflug von Teheran

Nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, mit Austrian Airlines nach Wien oder morgens mit Turkish Airlines nach Istanbul. Ankunft bei Lufthansa und Austrian Airlines am Morgen, bei Turkish Airlines am Vormittag und Anschluss zu den anderen Städten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines z.B. von Frankfurt nach Teheran und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Bei Flug mit Lufthansa und Austrian 13, bei Flug mit Turkish Airlines 14 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Eintrittsgelder (ca. 165 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Reisepapiere und Impfungen

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in den Iran benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Studiosus ist für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten möglich. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.
Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.
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Direkt nach der Buchung:
- komplett ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
- 1 farbige, gut lesbare Passkopie
- 1 farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
- Kopie des Visums von einem ggfs. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000
Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@studiosus.com) an Studiosus geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.
Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggfs. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
Seit September 2018 wird das Visum für den Iran bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in Ihren Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Hinweis zum Visum - Mail vom Außenministerium
In einzelnen Fällen kann es sein, dass Sie vom iranischen Außenministerium eine E-Mail mit Ihrem Visum als Dokument im Anhang erhalten. Sie können diese E-Mail ignorieren und brauchen nichts zu unternehmen. Sie erhalten alle zur Einreise nötigen Unterlagen von uns.
Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern
Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt im Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und / oder das Auswärtige Amt beraten.
Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern
Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.
Aktuelle, wichtige Information
Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.
Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Visaselbstbesorgung:

Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.
Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, wenn man den Pass von der Botschaft zurück erhält. Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.
Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, können wir für Sie in der Regel eine Referenznummer für den Iran beantragen, die Sie für die Erteilung benötigen. Bitte beachten Sie, dass uns der Fragebogen, 1 farbiges und biometrisches Passbild sowie gut lesbare und farbige Passkopien bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Iran zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Seit 2013 hat sich die innenpolitische Lage deutlich beruhigt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Nuklearverhandlungen im Spätherbst 2015 ging ein Abbau der internationalen Spannungen rund um die Frage einer atomaren Bewaffnung und in der Folge eine schrittweise Lockerung der internationalen Wirtschaftssanktionen einher. Die erhoffte grundlegende Verbesserung der seit Jahren schwierigen Wirtschaftslage im Land blieb bisher jedoch aus. Vor diesem Hintergrund sind ein Wiederaufflammen von sozialen und politischen Protesten und neue gewaltsame Demonstrationen - insbesondere in der Hauptstadt Teheran - nicht gänzlich auszuschließen. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt vor allem für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. Von politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern.
In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren iranischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 09.01.2019

Sicherheitshinweis

Iran
Stand: 09.01.2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete Irans mit Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten. In diesen Gebieten besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko. Dies betrifft insbesondere das Gebiet im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam und Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst, sofern der Luftweg für die Anreise genutzt wird.
Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten. Gelegentlich werden die Grenzübergänge zur Türkei und zum Irak geschlossen.
Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen.
Innenpolitische Lage
Im Iran, insbesondere außerhalb der Hauptstadt Teheran, kann es zu politisch motivierten Kundgebungen und einem dadurch bedingten hohen Aufgebot an Sicherheitskräften kommen.
Reisende sollten während des Aufenthalts in Iran die aktuelle politische Lage in den Medien aufmerksam verfolgen und Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig meiden.
Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.
Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch die Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.
Besondere Vorsicht sollten Reisende an folgenden Daten walten lassen:
11. Februar – Revolutionstag
9. September 2019 - Ashura Fest
04. November - Besetzung der US-Botschaft
29. November – Übergriffe auf die britische Botschaft
07. Dezember - sog. Studententag
Terrorismus
In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 haben iranische Behörden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Im Juni 2017 ist es dennoch in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt.
Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen.
In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.
In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholt Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt. Seit März 2011 gab es in der Region wieder verstärkt bewaffnete Zusammenstöße zwischen iranischen Sicherheitskräften und kurdischen Separatistenorganisationen wie PJAK und DPIK, mit Todesopfern auf beiden Seiten. Insbesondere die Grenzregionen zum Irak und die Region um die Stadt Sardasht waren betroffen. Trotz eines im September 2011 vereinbarten Waffenstillstandes kam es im Jahr 2015 und verstärkt im Sommer 2016 zu gewaltsamen Konflikten. In bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen iranischen Sicherheitskräften und Angehörigen der DPIK im September 2016 nahe der Stadt Sardasht wurden zehn Personen und drei Revolutionsgardisten getötet. Seit Juni 2016 kam es in der Region zu mehreren derartigen Vorfällen. Bereits 2015 hatte es nahe der Stadt Khoy, im iranisch-türkischen Grenzgebiet (Provinz West-Aserbaidschan), Zusammenstöße mit mehreren Todesopfern gegeben.
Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.
Kriminalität
In Teheran kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter „Kontrolle“ die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen.
Wenn möglich sollten Pässe und Wertsachen im Hotelsafe deponiert und nur eine Kopie des Passes mitgeführt werden. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) nimmt - ebenso wie die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser - zu. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da Diebe k.o.-Tropfen benutzen, um Touristen zu betäuben und auszurauben.
Individualreisende sollten grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen. Es gab in der Vergangenheit einzelne Fälle von sexueller Belästigung, daher sollten besonders allein reisende Frauen darauf achten, sich nicht in menschenleeren Gegenden, wie z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen, aufzuhalten.
Naturkatastrophen
Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss in allen Teilen des Landes gerechnet werden. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum Potsdam.
Militärische Sperrgebiete
Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke Semnan – Mo'Alleman - Jandaq durch die Wüste Dasht-e Kavir. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Iran

Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe: www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen,Typhus und Tollwut empfohlen.
Malaria
Malaria kann im Iran landesweit, unterhalb einer Höhe von 1.500 Metern, vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig.
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax (Malaria tertiana) vorherrschend.
Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung.
Empfohlen wird
- das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
- das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und
- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
- der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (siehe: www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder zu desinfizieren. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Tollwut
Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig.
Leishmaniose
Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!
Geographisch bedingte Erkrankungen
Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn die graduelle Anpassung an die Höhe missachtet wurde.
Die Höhenkrankheit ist eine potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben.
Weitere Gesundheitsgefahren
Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.
Medizinische Versorgung
Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Rapatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (siehe: www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein.
Die Deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Unverändert gültig seit: 09.01.2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Iran – Glanzlichter

nicht verfügbar Teilnehmer: min. 12 max. 29 Dauer: 15 Tage

03.11.2019Sonntag, 3. November 2019 - Sonntag, 17. November 2019
15 Tage / 14 Nächte

2595.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 29 Dauer: 15 Tage

03.11.2019Sonntag, 3. November 2019 - Sonntag, 17. November 2019
15 Tage / 14 Nächte

3190.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

10.11.2019Sonntag, 10. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
15 Tage / 14 Nächte

2595.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

10.11.2019Sonntag, 10. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
15 Tage / 14 Nächte

3190.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

17.11.2019Sonntag, 17. November 2019 - Sonntag, 1. Dezember 2019
15 Tage / 14 Nächte

2595.00 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

17.11.2019Sonntag, 17. November 2019 - Sonntag, 1. Dezember 2019
15 Tage / 14 Nächte

3190.00 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 29 Dauer: 15 Tage

22.12.2019Sonntag, 22. Dezember 2019 - Sonntag, 5. Januar 2020
15 Tage / 14 Nächte

2295.00 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 29 Dauer: 15 Tage

22.12.2019Sonntag, 22. Dezember 2019 - Sonntag, 5. Januar 2020
15 Tage / 14 Nächte

2820.00 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 29 Dauer: 15 Tage

22.12.2019Sonntag, 22. Dezember 2019 - Sonntag, 5. Januar 2020
15 Tage / 14 Nächte

2295.00 EUR

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

01.03.2020Sonntag, 1. März 2020 - Sonntag, 15. März 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

01.03.2020Sonntag, 1. März 2020 - Sonntag, 15. März 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

22.03.2020Sonntag, 22. März 2020 - Sonntag, 5. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

22.03.2020Sonntag, 22. März 2020 - Sonntag, 5. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

05.04.2020Sonntag, 5. April 2020 - Sonntag, 19. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

05.04.2020Sonntag, 5. April 2020 - Sonntag, 19. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

12.04.2020Sonntag, 12. April 2020 - Sonntag, 26. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

12.04.2020Sonntag, 12. April 2020 - Sonntag, 26. April 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

19.04.2020Sonntag, 19. April 2020 - Sonntag, 3. Mai 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

19.04.2020Sonntag, 19. April 2020 - Sonntag, 3. Mai 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

26.04.2020Sonntag, 26. April 2020 - Sonntag, 10. Mai 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

26.04.2020Sonntag, 26. April 2020 - Sonntag, 10. Mai 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

13.09.2020Sonntag, 13. September 2020 - Sonntag, 27. September 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

13.09.2020Sonntag, 13. September 2020 - Sonntag, 27. September 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.09.2020Sonntag, 20. September 2020 - Sonntag, 4. Oktober 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.09.2020Sonntag, 20. September 2020 - Sonntag, 4. Oktober 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Sonntag, 8. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Sonntag, 8. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Sonntag, 15. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

01.11.2020Sonntag, 1. November 2020 - Sonntag, 15. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

08.11.2020Sonntag, 8. November 2020 - Sonntag, 22. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

08.11.2020Sonntag, 8. November 2020 - Sonntag, 22. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

15.11.2020Sonntag, 15. November 2020 - Sonntag, 29. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

15.11.2020Sonntag, 15. November 2020 - Sonntag, 29. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.12.2020Sonntag, 20. Dezember 2020 - Sonntag, 3. Januar 2021
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.12.2020Sonntag, 20. Dezember 2020 - Sonntag, 3. Januar 2021
15 Tage / 14 Nächte

 

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