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Umfassende Studienreise durch Kolumbien zwischen Anden und Karibik

Reisenummer 67808

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Kolumbien – Höhepunkte

  • Umfassende Studienreise durch Kolumbien zwischen Anden und Karibik
  • Die schönsten Kolonialstädte und die archäologischen Parks von San Agustín
  • Mit Besuch einer Hazienda im Kaffeedreieck
  • Stimmungsvolle Hotels
  • Nonstop-Flüge mit Lufthansa
  • ab München Nonstop-Flug mit Avianca möglich (Preisabschlag bis 317 €)
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Kolumbien: Bogotá, San Agustín, Popayán, Kaffeeregion, Medellín, Karibikküste, Cartagena
  • Termine 9.11. und 23.11. kombinierbar mit unserer Reise " Panama – farbenprächtiges Naturparadies" (27.10. bzw. 10.11.)
  • Eine magische Stadt trotzte den Piraten der Karibik über Jahrhunderte hinweg, eine Kathedrale aus Salz lockt Pilger unter die Erde. Neugierig? Die mystischen Goldvorkommen riefen schon die spanischen Eroberer ins El Dorado - willkommen im Land der 1000 Gesichter! Naturschauspiele, Kulturerlebnisse und archäologische Offenbarungen: Nie war Kolumbien einfacher zu bereisen und zu entdecken als heute, auch wenn man sich einige Geheimnisse des Landes durchaus erarbeiten muss. Lange galt der Süden als unsicher, nun können wir ihn wieder bereisen und den Zauber von San Agustín auf uns wirken lassen. Es erwarten uns herzliche Menschen, die berühmte lateinamerikanische Lebensfreude und der wohl beste Kaffee der Welt.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Auf nach Kolumbien!

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Bogotá (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend (Abendessen im Flugzeug) und Begrüßung durch Ihren Reiseleiter. Oder Flug am Abend mit Avianca von München nach Bogotá (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.), Ankunft nach Ortszeit am frühen Morgen. Zur Einstimmung auf das Reiseland empfiehlt sich der Roman "Von der Liebe und anderen Dämonen" von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez - an einem der Schauplätze wohnen wir am Schluss dieser Reise! Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Bogotá.

    2. Tag: Bogotá zeigt sich

    Kühle Luft begrüßt uns am Morgen, die Hauptstadt liegt auf 2640 m. Wir verschaffen uns zuerst einen Überblick von oben - mit der Seilbahn auf den Hausberg Monserrate (3150 m). Dann durchstreifen wir den Markt von Paloquemao. Die Tour durch die koloniale Altstadt beginnt: Plaza de Bolívar, Regierungsgebäude, Kathedrale. Dann im Goldmuseum erweckt Ihr Studiosus-Reiseleiter die Geschichten um Eldorado zum Leben und zeigt Ihnen die Schätze des wohl schönsten Museums seiner Art. Nachmittags blicken wir ins Botero-Museum und fragen uns, wer wohl für die voluminösen Skulpturen Modell stand.

    3. Tag: Zipaquirá und Chiquinquirá

    Mit kleinem Gepäck verlassen wir Bogotá Richtung Norden und erreichen das koloniale Zipaquirá. Hier geht es unter die Erde: In einer alten Mine befindet sich die größte Salzkathedrale der Welt. Ihr Reiseleiter lüftet die Geheimnisse dieser Höhlenkirche für Sie. Weiter nach Chiquinquirá, der spirituellen Hauptstadt Kolumbiens. In der Wallfahrtskirche machen wir der Schutzheiligen des Landes unsere Aufwartung. Am späten Nachmittag können Sie das dörfliche Leben auf der riesigen zentralen Plaza von Villa de Leyva genießen. 200 km.

    4. Tag: In Villa de Leyva

    Wir erkunden das koloniale Zentrum von Villa de Leyva und treten eine Zeitreise in die Umgebung an. In der Kreidezeit beginnen wir unsere Tour, beim Skelett eines elf Meter langen Kronosaurus, dann bewundern wir das astronomische Zentrum El Infiernito der Muisca-Kultur und erreichen am Dominikanerkloster Ecce Homo die frühe Neuzeit. Auf dem Rückweg nach Bogotá stoppen wir am Nationaldenkmal Puente de Boyacá. Hier schlug Simón Bolívar einst die Spanier und träumte von der Einheit ganz Lateinamerikas. Was davon geblieben ist, weiß Ihr Reiseleiter. 170 km.

    5. Tag: In den mystischen Süden

    Ein eineinhalbstündiger Flug mit Satena bringt uns von Bogotá direkt nach Pitalito. Von dort sind es nur noch 30 km in die grünen Täler nach San Agustín. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen. Zwei Übernachtungen in einem schön gelegenen Hotel bei San Agustín.

    6. Tag: Die Steinskulpturen von San Agustín

    Die Monumentalgräber mit Skulpturen aus Andesit und Tuffstein in den archäologischen Parks rund um San Agustín sind UNESCO-Welterbe – wir folgen den Pfaden zu den bildhaften Steinstatuen und den Spuren der alten indigenen Hochkultur. Mittags essen wir gemeinsam im Restaurant, dann sehen wir den Rio Magdalena, die Lebensader Kolumbiens: An der Flussenge Estrecho de Magdalena jagt der Fluss in einer Breite von nur etwa zwei Metern durch die Felsspalten.

    7. Tag: Auf nach Popayán

    Am Salto de Mortino stürzt Wasser 180 m in die Tiefe – ein Naturschauspiel für Augen und Ohren. Nach dem Besuch der archäologischen Parks von Isnos machen wir uns auf den Weg nach Popayán. Die urtümliche Páramo-Vegetation des Hochlands absorbiert den Regen wie ein Schwamm. Die Strecke durch die verwunschenen Nebelwälder des Puracé-Nationalparks gilt als eine der schönsten des Landes - wenn das Vorankommen auch manchmal etwas mühsam ist. 140 kurvige Kilometer. Am Abend bei einem ersten Spaziergang durch Popayán die Beine vertreten?

    8. Tag: Popayán und Kaffeedreieck

    "La ciudad blanca" - Popayán ist berühmt für seine weiß gekalkten Fassaden. Wir erkunden die koloniale Altstadt zu Fuß. Dann machen wir uns durch das Tal des Rio Cauca auf den Weg nach Norden. Am Abend erreichen wir die Kaffeeregion des Landes (UNESCO-Welterbe). Unser Hotel bietet einen wundervollen Blick über das grüne Tal und die Cordillera Central. 310 km. Zwei Übernachtungen bei Armenia.

    9. Tag: Das Tal der Wachspalmen

    Wir erkunden die Quelle des wohl besten Kaffees der Welt. Wenn Sie Lust haben, ernten Sie ein paar Bohnen, oder Sie ergründen mit dem Haziendabesitzer bei einer heißen Tasse die Geheimnisse von Anbau und Verarbeitung der Wunderbohne. Vor unserer kleinen Wanderung stärken wir uns mit frischen Forellen – eine Spezialität der Gegend. Weiter geht es ins Valle de Cocora. Wir wandern (1 Std.) zu den riesigen, bis zu 60 m hohen Wachspalmen. Der Nationalbaum Kolumbiens ist in dieser Häufigkeit nur hier zu sehen! Auf dem Rückweg halten wir im beschaulichen Dorf Salento mit seinen von bunten Häusern gesäumten Gassen. 100 km.

    10. Tag: Fahrt nach Medellín

    Wir brechen auf nach Medellín. Unterwegs essen wir gemeinsam in einem Restaurant zu Mittag. Die kurvige Fahrt in die zweitgrößte Stadt Kolumbiens mit ihrem frühlingshaften Klima auf 1500 m Höhe verkürzt Ihr Reiseleiter mit Musik von Juanes, nach Shakira Kolumbiens Top-Musikexport, geboren in Medellín. 280 km. Zwei Übernachtungen in Medellín.

    11. Tag: Medellín – Kinder an die Macht!

    Die Stadt erlangte durch den Drogenbaron Pablo Escobar traurige Berühmtheit. Diese Zeiten sind vorbei, die Stadt zeigt uns nun wieder ihr schönes Gesicht. Wir schauen in die Kathedrale von Medellín, laufen über die Plaza Botero. Von innovativen Verkehrsprojekten hören wir auf einer Seilbahnfahrt über den Dächern der Stadt. Nach dem Mittagessen im Restaurant des Museo Antioquia empfängt uns der Gründer der Fundación Caminos. Die Einrichtung gibt Straßenkindern mit Unterstützung der Studiosus-Foundation eine Perspektive. Lust, ein paar Bälle zu treten? Hier können Sie noch einige Tricks lernen: In den Fußballmannschaften der Stiftung spielen echte Talente.

    12. Tag: An die Karibik

    Aus den Bergen der Anden fliegen wir mit Avianca in einer Stunde nach Santa Marta an die Karibikküste: Klimawechsel! Daran gewöhnen wir uns bei einer Stadtbesichtigung. Entspannte Stimmung im Fischerdorf Taganga nebenan, da bleiben wir doch gleich zum Abendessen. Empfehlung des Kochs: natürlich Meeresfrüchte. Zwei Übernachtungen in einem Strandresort bei Santa Marta.

    13. Tag: Im Naturreservat Taironaka

    Tropischer Trockenwald, Kokospalmen und immer wieder das blaue Meer auf der linken Seite; grüne Hügel und dahinter die Ausläufer der Sierra Nevada de Santa Marta auf der rechten Seite - das ist heute die Kulisse für unsere Fahrt gen Osten. Nach einer kurzen Bootsfahrt auf dem Rio Don Diego erreichen wir Taironaka. Hier siedelten früher die Tayrona, über die gleichen Wege kommen heute die Kogi ans Ufer des Flusses. Wir informieren uns im kleinen Tayrona-Museum über die Geschichte und Kultur dieser interessanten Zivilisation. Oder möchten Sie sich lieber im Fluss erfrischen? Auf einer Bootsfahrt zur Mündung des Rio Don Diego am weißen Strand sehen wir mit etwas Glück Brüllaffen, Reiher und viele andere Vögel. Karibik pur! 140 km.

    14. Tag: Tag der Freibeuter

    Cartagena wartet auf uns! 220 km. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß die koloniale Altstadt Cartagenas (UNESCO-Welterbe) und die Festung San Felipe – Piraten wie Sir Francis Drake haben hier Geschichte geschrieben. Fluch der Karibik? Von wegen, für viele ist Cartagena die schönste Stadt des Kontinents. Am Abend genießen wir beim Abschiedsessen in einem charmanten Restaurant das Flair der Altstadt und die Küche Kolumbiens. Wir übernachten stilvoll im ehemaligen Kloster Santa Clara, einem Schauplatz in García Márquez' Roman "Von der Liebe und anderen Dämonen", heute ein Luxushotel.

    15. Tag: Abschied von Kolumbien

    Cartagena lässt Sie nicht los? Der Vormittag ist frei für Ihre eigenen Entdeckungen. Nachmittags fahren wir zum Flughafen und fliegen mit Avianca nach Bogotá und von dort abends weiter mit Lufthansa nach Frankfurt (Nachtflug, ab Bogotá nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.) oder mit Avianca nach München (Nachtflug, ab Bogotà nonstop, ca. 12 Std.).

    16. Tag: Zurück in der Heimat

    Ankunft am Nachmittag in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Flughäfen.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) z. B. von Frankfurt oder München mit Lufthansa nach Bogotá und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 150 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 5 Mittagessen in Restaurants, 6 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants)
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrt im Taironaka-Reservat
  • Eintrittsgelder (ca. 170 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültigen Reisepass. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält und in gutem Zustand ist.
    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zur Ihrer Person“ am besten sofort oder bis spätestens zwölf Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Wir benötigen Ihre Daten für die Buchung der innerkolumbianischen Flugtickets durch unsere Agentur.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage der letzten Jahre in Kolumbien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Kritisch bleibt die Sicherheitslage auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes weiterhin im Grenzgebiet zu Venezuela und Ecuador und entlang der Pazifikküste. Auf Reisen in diese Regionen verzichten wir selbstverständlich auch weiterhin.
    Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen besondere Umsicht erforderlich. Dies gilt in besonderem Maße nach Einbruch der Dunkelheit. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Situation im Land weiterhin sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 22. Februar 2019

    Sicherheitshinweis

    Kolumbien
    Unverändert gültig seit: 22. Februar 2019
    Aktuelle Hinweise
    Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. Reisende sollten größere Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten.
    Seit Jahresanfang 2019 häufen sich Überfälle auf Touristen auf der Straße Riohacha – Cabo de la Vela im nördlichsten Departamento La Guajira an der Karibikküste. Reisenden wird durch die Polizei geraten, die Strecke bis auf Weiteres nur auf dem Hauptweg und mit von der Polizei eingerichteter Sicherheitsbegleitung zu befahren.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird - mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten:
    - Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta)
    - Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)
    - Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)
    - Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)
    - Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)
    - Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)
    - Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)
    - Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)
    - Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)
    - Südlicher Teil des Valle del Cauca
    - Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)
    - Ländliche Regionen im Norden von Antioquia
    - Süd-Córdoba und
    - Süd-Bolívar
    Terrorismus
    Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Verbliebene Guerillaorganisationen (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie weitere Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben jedoch nach wie vor Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in dem entstandenen Machtvakuum. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor.
    In den Grenzregionen Kolumbiens wird um besondere Vorsicht gebeten. Dort ist in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten mit schwacher Infrastruktur ist die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet. In den o.g. Regionen sind Entführungen, Raub und andere Gewaltdelikte bis hin zu offenen Kämpfen krimineller Banden sowie Anschläge auf die Staatsgewalt jederzeit möglich. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá in den letzten Jahren nicht vorgekommen. Der Friedensschluss mit der FARC sollte jedoch nicht dazu verleiten, die weiterhin bestehenden Gefahren durch kriminelle Akteure insbesondere außerhalb der Großstädte zu unterschätzen.
    Demonstrationen
    Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Gewalttätige Ausschreitungen sind dabei nicht auszuschließen.
    Auch kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden kommen, wie vor Grenzübergängen zu Nachbarstaaten wie Ecuador. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden.
    Kriminalität
    In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.
    Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Selbst tagsüber muss auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl gerechnet werden. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung.
    Reisende sollten bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten meiden und abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs sein, insbesondere wenn keine Ortkenntnisse vorhanden sind. Bei einem Überfall sollte auf keinen Fall Widerstand geleistet werden.
    Bei Menschenansammlungen wie z.B. in Einkaufzentren, auf Märkten, an Flughäfen oder Busbahnhöfen sollte besonders gut auf Wertgegenstände und Gepäck geachtet werden, auf auffälligen (auch Mode-)Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden.
    Taxis sollten nicht am Straßenrand angehalten, sondern stets per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App EASY TAPPSI) bestellt oder Taxis an den autorisierten Taxiständen benutzt werden. Andernfalls besteht Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. In letzter Zeit widerfuhr dies orts- und sprachkundigen Fahrgästen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá.
    Eine sicherere Alternative für die Fahrt vom Flughafen ist ein Limousinenservice (im internationalen Ankunftsbereich buchbar) oder ein Hoteltransfer. Sowohl auf Fahrten als Anhalter als auch auf die Mitnahme von Anhaltern sollte verzichtet werden. Fahrzeuge sollten stets auf bewachten Parkplätzen abgestellt und keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto gelassen werden.
    Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten sollten nicht von Fremden angenommen und Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Auf diese Weise werden Opfern sog. „K.O.-Tropfen“ oder ähnliche Mittel verabreicht. Insbesondere in Bogotá häufen sich diese Fälle in letzter Zeit.
    Landminen
    Neben dem Gewaltpotential geht Gefahr von Landminen aus. Befestigte Straßen (=Teerstraßen, regelmäßig befahrene Schotterpisten) sollten daher außerhalb von Ortschaften nicht verlassen werden. Schon wenige Schritte neben der Piste besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia.
    Naturkatastrophen
    Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit erhöhter Erdbebengefahr zu rechnen. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
    Bei Reisen in die unmittelbare Umgebung von Vulkanen sollten die Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte beachtet werden. Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten gibt der Servicio Geológico Colombiano. Der im Bau befindliche Staudamm Hidroituango am Rio Cauca, ca. 170 km nördlich von Medellin, ist möglicherweise einsturzgefährdet. Sollte es zu einem Dammbruch oder Abrutschen des begrenzenden Gebirgszugs kommen, ist mit einer enormen Flutwelle zu rechnen. Die Gemeinden Puerto Valdivia, Puerto Antioquia, Cáceres und Taraza wurden zeitweilig evakuiert. Reisende sollten die betroffene Gegend am nördlichen Ende der westlichen Kordilleren derzeit möglichst meiden. Bei notwendigen Reisen in die Region ist das Einholen aktueller Informationen zur Gefährdungseinschätzung sowie Notfallplanung angeraten.
    Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Aktuelle Informationen zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sind bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD erhältlich. An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison. Reisende in dieser Zeit in dieser Küstenregion werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.
    Drogenkuriere
    Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Kolumbien

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt.
    Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department.
    Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Nariño und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín. Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department nicht übertragen.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des
    Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kolumbien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Chikungunya
    Seit September werden für Kolumbien wie auch zuvor schon in anderen Gebieten der Karibik und den angrenzenden Ländern erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya gemeldet.
    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten
    Dengue
    Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
    Malaria
    Ein geringes Risiko für Malaria besteht im ganzen Land unterhalb von 1.600 m Höhe, ein sehr geringes Risiko in den ländlichen Gebieten im Norden.
    Als Malaria-frei gelten die großen Städte, S. Andres und Providencia.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall eine Chemoprophylaxe bzw. Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Durchfallerkrankungen
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Kolumbien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    HIV/AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
    Unverändert gültig seit: 22. Februar 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Kolumbien – Höhepunkte

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    10.08.2019Samstag, 10. August 2019 - Sonntag, 25. August 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4290.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    10.08.2019Samstag, 10. August 2019 - Sonntag, 25. August 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    5040.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    10.08.2019Samstag, 10. August 2019 - Sonntag, 25. August 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4290.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    26.10.2019Samstag, 26. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4190.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    26.10.2019Samstag, 26. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4940.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    09.11.2019Samstag, 9. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    09.11.2019Samstag, 9. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4940.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    09.11.2019Samstag, 9. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4190.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    23.11.2019Samstag, 23. November 2019 - Sonntag, 8. Dezember 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    23.11.2019Samstag, 23. November 2019 - Sonntag, 8. Dezember 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4940.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

    23.11.2019Samstag, 23. November 2019 - Sonntag, 8. Dezember 2019
    16 Tage / 15 Nächte

    4190.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    15.02.2020Samstag, 15. Februar 2020 - Freitag, 28. Februar 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    15.02.2020Samstag, 15. Februar 2020 - Freitag, 28. Februar 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    07.03.2020Samstag, 7. März 2020 - Freitag, 20. März 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    07.03.2020Samstag, 7. März 2020 - Freitag, 20. März 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    21.03.2020Samstag, 21. März 2020 - Freitag, 3. April 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    21.03.2020Samstag, 21. März 2020 - Freitag, 3. April 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    08.08.2020Samstag, 8. August 2020 - Sonntag, 23. August 2020
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    08.08.2020Samstag, 8. August 2020 - Sonntag, 23. August 2020
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    24.10.2020Samstag, 24. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    24.10.2020Samstag, 24. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    07.11.2020Samstag, 7. November 2020 - Sonntag, 22. November 2020
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    07.11.2020Samstag, 7. November 2020 - Sonntag, 22. November 2020
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    21.11.2020Samstag, 21. November 2020 - Freitag, 4. Dezember 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    21.11.2020Samstag, 21. November 2020 - Freitag, 4. Dezember 2020
    14 Tage / 13 Nächte

     

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