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Alle Höhepunkte Perus und ein Abstecher nach Bolivien

Reisenummer 67649

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Peru – Bolivien – Küste und Hochland

  • Alle Höhepunkte Perus und ein Abstecher nach Bolivien
  • Langsame Höhenanpassung für sechs Übernachtungen in über 3000 m Höhe
  • Mit dem Zug nach Machu Picchu, mit dem Boot zur Sonneninsel
  • Verlängerungsmöglichkeit in Amazonien - per Flussschiff in den Nationalpark Pacaya-Samiria
  • Wichtigste Stationen dieser Rundreise durch Peru und Bolivien: Lima, Nazca, Machu Picchu, Cuzco, Titicacasee, La Paz
  • Termin 2.11. kombinierbar mit unserer Reise "Argentinien – Chile mit Atacamawüste" (17.11.)
  • Zwischen den Sanddünen der Küstenwüste am Pazifik und den schneebedeckten Gipfeln der Anden erwarten Sie zwei überwältigende Länder. Wir entdecken auf unserer Rundreise steinerne Zeugnisse sagenhafter Hochkulturen - vom Sonnentor in Tiahuanaco bis zum mystischen Machu Picchu. Wir schweben über das tiefblaue Wasser des Titicacasees dahin, streifen über Märkte und tauchen ein in brodelnde Metropolen. Gelegentlich brodelt es auch auf dem Land - immer dann, wenn die Bevölkerung ihren Unmut gegenüber den Mächtigen kundtut. Erleben Sie das aufregende Peru und das authentische Bolivien und begleiten Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter ins Land der Inkas!

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Auf nach Peru!

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit LATAM Airlines von Frankfurt oder mit Iberia von Berlin, München, Düsseldorf, Wien, Zürich, Basel oder Genf nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag: In Lima

    Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt bei der Landung am Morgen in Lima, Ihr Studiosus-Reiseleiter sagt: Bienvenidos - willkommen! Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls; schicke Geschäftsviertel und "klapprige" Vorstädte liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. Erst einmal ankommen: Die Zimmer stehen bei Ankunft im Hotel schon bereit! Entdecken Sie dann bei der Stadtbesichtigung die prächtigen Gebäude in Limas Altstadt (UNESCO-Welterbe) und staunen Sie im Museum MALI über das reiche kulturelle Erbe Perus!

    3. Tag: Auf der Panamericana

    Als Ouvertüre zu den Hochkulturen Perus? Dann folgen Sie Ihrem Reiseleiter zur Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana mitten in Lima! Danach lassen wir gemeinsam die Metropole hinter uns und folgen der Panamericana - Traumstraße der Welt. Die Landschaft wird immer mehr zur Einöde. Bis wir die Bucht von Paracas erreichen. Springen Sie noch mal in den Pool oder lassen Sie sich von den Künsten des Barmixers bezaubern! 260 km.

    4. Tag: Islas Ballestas und Nazca

    Eine erfrischende Meeresbrise erwartet uns bei der Bootsfahrt in ein Naturparadies: die Ballestas-Inseln, Öko-Oase für Seelöwen und Vögel. Dann nach Ica: Sahara-Feeling in Südamerika in den Dünen der Oase Huacachina. In einer Bodega lassen wir uns anschließend die Herstellung des peruanischen Nationalgetränks Pisco erklären. Salud! Nutzen Sie die Weiterfahrt nach Nazca, um mit Ihrem Reiseleiter über eines der größten archäologischen Rätsel zu diskutieren: Sind die Linienbilder in der Wüste Landeplätze von Außerirdischen, wie Alienforscher von Däniken einst glaubte? Beim individuellen Abendessen in Nazca können Sie Ihre eigene Theorie entwickeln. 210 km.

    5. Tag: Am Pazifik entlang

    Gen Süden weiter auf der Panamericana, durch fruchtbare Flussoasen und immer wieder mit Ausblickstopps am tiefblauen Pazifik. El Nino - welchen Einfluss übt das Klimaphänomen auf die Ökosysteme aus? Pizarro - ein Name, an dem man in Peru nicht vorbeikommt. Ihr Reiseleiter weiß mehr und berichtet vom Leben des Conquistadors Pizarro - und von den Neuigkeiten seines Fußballer-Namensvetters. Wir erreichen das 2350 m hoch gelegene Arequipa am Fuße der Vulkane Misti & Co. 570 km auf meist gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Arequipa.

    6. Tag: Arequipa, die weiße Stadt

    Am Fuße schneebedeckter Vulkane schmiegt sich Südperus größte Stadt in eine bizarre Urlandschaft. Vom Markt in San Camilo zur arkadengesäumten Plaza und in die koloniale Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit Kathedrale und Jesuitenkirche. In deren Kreuzgängen haben sich Geschäfte und Cafés angesiedelt. Nachmittags in die weitläufige Klosterstadt Santa Catalina - eine Stadt in der Stadt. Und abends? Essen mit interessanten Gästen: Studenten des Deutsch-Peruanischen Kulturinstituts verraten uns, wie man den peruanischen Alltag meistert. Kommt das enorme Wirtschaftswachstum überall an?

    7. Tag: Ins Reich der Inkas

    Wir fliegen nach Cuzco auf 3400 m Höhe. Von der ehemaligen Hauptstadt des Inkareichs windet sich der Bus an Chinchero vorbei hinab ins Heilige Tal der Inkas (2860 m). Bei Quena- und Zampona-Musik lernen Sie typische peruanische Instrumente und Flötenklänge kennen - "El cóndor pasa". Weiter geht es nach Ollantaytambo: Ein Gefühl wie auf einer Zeitreise - seit der Inkaära hat sich kaum etwas verändert. Busstrecke 90 km. Am Bahnhof läuft unser Zug ein. Selbst Vielgereisten stockt der Atem auf der Schmalspurbahnstrecke nach Aguas Calientes (2100 m), dem Talort von Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.).

    8. Tag: Mystisches Machu Picchu

    Machu Picchu - über Jahrhunderte hinweg war die legendäre Ruinenstadt vergessen. Welche Bedeutung hatte dieser magische Ort? War er Zufluchtsstätte vor den Spaniern, Opferplatz? Wie verlief hier der Alltag? Und wie verkraftet die Stätte den heutigen Besucheransturm? Spüren Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter oder auch individuell die geheimnisvollsten Ecken auf! Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.

    9. Tag: Heiligtümer der Inkas

    Farbenrausch auf dem Markt von Pisak: prächtige Stoffe, Schachbretter, auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Panflöten, Taschen und Mützen, so weit das Auge reicht. Wir fahren wieder zurück nach Cuzco und versuchen, die Rätsel zu knacken, die das Wasserheiligtum Tambo Machay und der Felsen von Kenko aufwerfen. Unvermittelt stehen sie da - die gewaltigen Steinquader der Festung Sacsayhuamán. 90 km. Wie ist es gelungen, die tonnenschweren Steinbrocken so passgenau übereinanderzustapeln? Wer mag, läuft dann auf Inkatreppen in 45 Minuten hinab ins Zentrum von Cuzco. Und abends? Ihr Reiseleiter empfiehlt zum heutigen Abendessen in Eigenregie: Lomo saltado oder Alpaka-Steak. Entdecken Sie selbst Ihr Lieblingsgericht! Zwei Übernachtungen im Zentrum von Cuzco auf 3400 m Höhe.

    10. Tag: Cuzco, "Nabel der Welt"

    Wie viele Sonnenfeste mag der Inkatempel Coricancha erlebt haben? Wir stehen vor dem religiösen Zentrum des sagenhaften Inkareichs in Cuzco (UNESCO-Welterbe). Die eindrucksvolle Kathedrale, auf den Resten eines zerstörten Inkapalastes errichtet, erinnert an die Herrschaft der Conquistadores. Wer mag, kann am freien Nachmittag die Schätze des Museo Inka bewundern. Abends gehen Sie wieder auf eigene Faust auf kulinarische Entdeckungsreise.

    11. Tag: Zum Titicacasee

    Wir durchqueren die Anden auf spektakulärer Strecke und stoßen an den Himmel! Auf dem 4350 m hohen La-Raya-Pass erreichen wir den höchsten Punkt der Reise. Aufsehenerregendes auch unterwegs - die "Sixtinische Kapelle" der Anden in Andahuaylillas strahlt frisch renoviert. Gebannt hören wir vom indianischen Widerstand unter Túpac Amaru II., vom Terror des "Leuchtenden Pfades" und von den heutigen Straßenblockaden der Landbevölkerung bei steigenden Gas- oder Brotpreisen. Übernachtung in Puno direkt am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 380 km.

    12. Tag: Nach Tiahuanaco und La Paz

    Den Titicacasee im Blick, überqueren wir die bolivianische Grenze und fahren nach Tiahuanaco (UNESCO-Welterbe) - auf der Suche nach der Wiege der Andenkultur. Mittags stärkt uns deftiger Eintopf. Gleich zweimal liegt uns die höchstgelegene Großstadt der Welt (3640 m) zu Füßen: beim fesselnden Blick auf den Talkessel von La Paz und abends, wenn wir im Hotelrestaurant über den Dächern der Stadt dinieren. 270 km.

    13. Tag: In La Paz

    Besichtigung einer brodelnden Metropole an der spannungsreichen Schnittstelle von Tradition und Moderne: hier prunkvoller Regierungspalast, nun Sitz des indianischen Präsidenten Evo Morales; dort Kathedrale und Indianermärkte, auf denen Kokablätter säckeweise verkauft werden. Ganz legal! Illegal ist nur das Derivat Kokain, das den ganzen Erdteil in Atem hält. Ganz nebenbei staunen wir über ein neues Verkehrskonzept mittels österreichischer Seilbahntechnologie. Rückfahrt zum Titicacasee. 80 km. Ein kleines Observatorium in unserem Seehotel in Huatajata animiert zur Suche nach dem Kreuz des Südens.

    14. Tag: Titicaca-Tour mit dem Boot

    Mit dem Tragflächenboot schweben wir über das tiefblaue Wasser des Titicacasees - zu doppeltem Vergnügen: einem aussichtsreichen Mittagessen auf der mythenreichen Sonneninsel und einer Begegnung mit den Zeugen der Inkakultur. Wir genießen die tolle Kulisse der verschneiten Königskordillere. Wir betreten wieder peruanischen Boden, der Bus fährt uns am See entlang zurück nach Puno. Am späten Nachmittag erwartet uns dort eine ungewöhnliche Hausbesichtigung: Die Urus wohnen auf schwankenden Binseninseln im See. Busstrecke 60 km. Wir übernachten wieder in Puno direkt am Titicacasee.

    15. Tag: Zurück nach Lima

    Die Grabtürme von Sillustani in der mystischen Landschaft des Umayosees - einfach traumhaft! Wie lebt man hier im Altiplano? Auf einem Bauernhof eröffnen uns Hochlandbewohner einen Einblick in ihren harten Alltag. 50 km. Von Juliaca fliegen wir nach Lima zurück. Dort verabschieden wir uns in stilvollem Ambiente kulinarisch von Bolivien und Peru.

    16. Tag: Modernes Lima

    Zum Abschluss spazieren wir durch den Stadtteil Miraflores. Am Parque del Amor verabschieden Sie sich mit einem Blick auf den Pazifik vom Reiseleiter und vom Land der Inkas. Lust auf letzte Einkäufe im Shoppingtempel Larcomar? Am Abend Flug mit LATAM Airlines nonstop nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.).

    17. Tag: Hallo, Europa!

    Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug mit Iberia von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich, Basel oder Genf.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Lima und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines von Arequipa nach Cuzco und von Juliaca nach Lima
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen in Restaurants, 9 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Lima
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrten zu den Ballestas-Inseln und auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 210 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Peru und Bolivien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.
    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
    Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.
    Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen.
    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 13. Februar 2019

    Sicherheitshinweis

    Peru
    Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Innenpolitische Lage
    In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen mit kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden, die schnell eskalieren und sich auch gegen Reisende richten können. In jüngerer Zeit waren auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa betroffen.
    Reisende sollten Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten grundsätzlich meiden.
    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist zu rechnen.
    Kriminalität
    Das Risiko, in Peru Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden ist erhöht.
    Von nächtlichen Bus- und Überlandfahrten wird abgeraten. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco können nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden, nicht ausgeschlossen werden. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa ist die Gefahr eines Überfalls auf Überlandreisende besonders hoch, so dass von der Benutzung abgeraten wird.
    In Lima wird abends zu besonderer Vorsicht in der Innenstadt und in den von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco geraten. Auch auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kommt es zum Einsatz von K.O.-Tropfen, so dass empfohlen wird, eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf
    keinen Fall Getränke von Unbekannten anzunehmen.
    Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis Vorsicht geboten, da
    auch Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert sind. Es sind Fälle von sog. Express-Entführungen vorgekommen, die darauf abzielen, Reisende zu zwingen, mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen. Reisende sind zudem wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt worden. Der Flughafentransfer nach Lima sollte nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen,
    lizensierten Taxi- und Busgesellschaften organisiert werden.
    Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen keine Gegenwehr leisten oder die Täter provozieren.
    Bei der Wahl der Unterkunft ist auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe, und Zimmertelefon zu achten. Bei Bahn- und Busreisen sollten Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper getragen werden. Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet bzw. in Fahrzeugen diese außer Sichtweite aufbewahrt werden.
    Die Policía de Turismo (Touristenpolizei) kann in der Calle General Vidal 230, Miraflores, 15074 Lima, Telefon: +511 4601060 oder +511 4600849, 4600921 erreicht werden.
    Neben den örtlichen Polizeidienststellen kann die Touristenpolizei unabhängig vom Tatort in allen Notfällen angesprochen werden, z.B. auch Abgabe einer Anzeige bei Raub oder Diebstahl.
    Naturkatastrophen
    Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und
    zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.
    Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache). Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
    Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Reisende sollten sich über lokale Lage über die Medien informiert halten und Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) beachten. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.

    Drogenkuriere
    Reisende können gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste (https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Sicherheitshinweis

    Bolivien
    Unverändert gültig seit: 1. März 2019
    Aktuelle Hinweise
    Anhaltende Regenfälle haben in mehreren Landesteilen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt und auch schon Todesopfer gefordert. Es wurde der nationale Notstand ausgerufen.
    Teilweise sind Gebiete und Routen betroffen, die bei touristischen Rundreisen beliebt sind.
    Reisende werden gebeten, sich über die Entwicklung für ihre Reiseplanung über lokale Medien informiert zu halten und Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten. Aktuelle Informationen zu Sperrungen in spanischer Sprache bietet die Administradora Boliviana de Carreteras.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisemöglichkeiten können dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein, z.B. durch Straßenblockaden. Von Versuchen, diese zu durchbrechen, wird dringend abgeraten. Reisende in Bolivien sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen. Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden.
    Kriminalität
    Die Kriminalität in Bolivien hat in den letzten Jahren zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen“). Es gab Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage festgehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet.
    Von Polizisten sollten sich Reisende stets Dienstausweise zeigen lassen. Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.
    Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funk-Taxi- und Busunternehmen zurückzugreifen und keine Taxis auf der Straße heran zu winken, insbesondere nicht nachts. In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Funk-Taxi (Radio-Taxi) an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, Ausweispapiere und Geld sollten gut verborgen bei sich getragen werden, echter Schmuck, teure Uhren etc. sollten gar nicht getragen werden.
    Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.
    Es sollten grundsätzlich nie von Fremden angebotene offene Getränke oder Speisen angenommen werden.
    Drogenkriminalität ist in Bolivien verbreitet. Von Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten. Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen.
    In diesem Zusammenhang wird - insbesondere wegen des nicht abschätzbaren Risikos für die Gesundheit - auch dringend davon abgeraten, an schamanischen Zeremonien (z.B. Ayahuasca-Zeremonie) teilzunehmen, bei denen halluzinogene Pflanzen verwendet werden.
    Naturkatastrophen
    Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam , Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
    In der Regenzeit, die normalerweise von Dezember bis März dauert, kann es insbesondere in gebirgigen Regionen zu Überflutungen und Erdrutschen kommen.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (http://elefand.diplo.de) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
    <http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>
    Allgemeine Reiseinformationen
    Infrastruktur/Straßenverkehr
    Der Flugverkehr in Bolivien wird gelegentlich durch kurzfristige Streichung von Flügen und erhebliche Verspätungen beeinträchtigt.
    Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.
    Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Es gibt nur auf Hauptverkehrsrouten asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit (Dezember bis März) oft tagelang nicht passierbar. Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.
    In Bolivien kam es wiederholt zu schweren Busunglücken, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. Bei Überlandreisen mit dem Bus wird geraten, nur mit bekannten Busunternehmen zu fahren. Von Nachtfahrten per Bus wird dringend abgeraten.
    Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird von Überlandfahrten mit Pkw bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet und vielfach in schlechtem Zustand. Viele Verkehrsteilnehmer, oft auch Busse, fahren ohne Licht oder mit nur unzureichender Beleuchtung.
    Bei der Anmietung von Pkw für Überlandfahrten ist es - auch im Hinblick auf das Vorgehen bei Verkehrsunfällen ratsam, einen Pkw mit Fahrer anzumieten, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
    Dies gilt besonders für Fahrten abseits der Hauptverkehrsstrecken, da sich in abgelegenen Gebieten ohne befestigte Straßen und unzulängliche Beschilderung die Orientierung extrem schwierig gestalten kann. Auch handelsübliche Navigationssysteme und Landkarten bieten häufig keine ausreichende Sicherheit. Ohne ortskundigen Fahrer sind Gefahren (z.B. während der Regenzeit, auf dem Salar de Uyuni u.a.) nur schwer einzuschätzen.
    Es gibt eine gesetzliche Regelung, nach der Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen höhere Benzinpreise als Fahrzeuge mit bolivianischen Kennzeichen zahlen müssen. In der Praxis bedeutet dies, dass viele Tankstellen nicht wissen, wie sie diese Preise abrechnen sollen und sich daher zum Teil weigern, an ausländische Fahrzeuge Benzin zu verkaufen.
    Versorgung im Notfall
    Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle Medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
    Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten
    Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Chikungunya
    In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter
    www.diplo.de/reisemedizin
    Dengue-Fieber
    Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)
    Leishmaniasis
    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Oropouche-Fieber
    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    • den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    • ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
    • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Durchfallerkrankungen
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    Pest
    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.
    Höhenkrankheit („Soroche“)
    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.
    HIV/AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.
    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).
    Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

    Aktuelle Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Ein Gelbfieberimpfnachweis wird bei Einreise ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet, siehe www.who.int verlangt. Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen. Die Impfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Bolivien mit einer möglichen Übertragbarkeit von
    Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Chikungunya
    Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Bolivien. Die Chikungunya- Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
    Dengue-Fieber
    Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Es wird empfohlen, bei Reisen in gefährdete Gebiete (Tiefland) besondere Vorsicht walten zu lassen (Mückenschutzmittel, langärmelige Kleidung etc.).
    Malaria
    Jährlich werden ca. 100.000 Malariafälle gemeldet. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die in Bolivien eher seltene aber gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind Malariafrei.
    Je nach Reiseprofil kann deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
    Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig (Dengue, Chikungunya, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Bolivien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    Höhenkrankheit (Soroche)
    In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern. Aufgrund der ausgeprägten Höhenlage von La Paz (Flughafen 4.070 m, Innenstadt 3.600 m) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig
    Nicht zu unterschätzen ist die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.
    HIV/AIDS
    Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist auf dem Land vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zur Frage einer individuellen Reiseapotheke ist Beratung durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner sinnvoll.
    Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.
    Lassen Sie sich vor einer Reise nach Bolivien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten.
    Unverändert gültig seit: 1. März 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Peru – Bolivien – Küste und Hochland

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.07.2019Samstag, 13. Juli 2019 - Montag, 29. Juli 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5090.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.07.2019Samstag, 13. Juli 2019 - Montag, 29. Juli 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5840.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    27.07.2019Samstag, 27. Juli 2019 - Montag, 12. August 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5090.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    27.07.2019Samstag, 27. Juli 2019 - Montag, 12. August 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5840.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    27.07.2019Samstag, 27. Juli 2019 - Montag, 12. August 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5090.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 17 Tage

    21.09.2019Samstag, 21. September 2019 - Montag, 7. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4690.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 17 Tage

    21.09.2019Samstag, 21. September 2019 - Montag, 7. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5440.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 17 Tage

    21.09.2019Samstag, 21. September 2019 - Montag, 7. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4690.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    05.10.2019Samstag, 5. Oktober 2019 - Montag, 21. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4890.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    05.10.2019Samstag, 5. Oktober 2019 - Montag, 21. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5640.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    05.10.2019Samstag, 5. Oktober 2019 - Montag, 21. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4890.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    02.11.2019Samstag, 2. November 2019 - Montag, 18. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4690.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    02.11.2019Samstag, 2. November 2019 - Montag, 18. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    5440.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

    02.11.2019Samstag, 2. November 2019 - Montag, 18. November 2019
    17 Tage / 16 Nächte

    4690.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    15.05.2020Freitag, 15. Mai 2020 - Montag, 1. Juni 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    15.05.2020Freitag, 15. Mai 2020 - Montag, 1. Juni 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    10.07.2020Freitag, 10. Juli 2020 - Montag, 27. Juli 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    10.07.2020Freitag, 10. Juli 2020 - Montag, 27. Juli 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.07.2020Freitag, 17. Juli 2020 - Montag, 3. August 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.07.2020Freitag, 17. Juli 2020 - Montag, 3. August 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    18.09.2020Freitag, 18. September 2020 - Montag, 5. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    18.09.2020Freitag, 18. September 2020 - Montag, 5. Oktober 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    16.10.2020Freitag, 16. Oktober 2020 - Montag, 2. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    16.10.2020Freitag, 16. Oktober 2020 - Montag, 2. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    30.10.2020Freitag, 30. Oktober 2020 - Montag, 16. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    30.10.2020Freitag, 30. Oktober 2020 - Montag, 16. November 2020
    18 Tage / 17 Nächte

     

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