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Besuch von fünf Nationalparks bzw. Naturschutzgebieten

Reisenummer 67633

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Israel – zwischen Jordanquelle und Negevwüste

  • Meist kürzere, leichte bis mittlere Wanderungen, eine anspruchsvolle Tour
  • Fünf Übernachtungen in Kibbuzhotels, drei in Jerusalem
  • Besuch von fünf Nationalparks bzw. Naturschutzgebieten
  • Treffen mit einer Beduinenfamilie
  • Wanderungen auf dem Jesus Trail und dem Israel National Trail
  • Die Wälder des Karmelgebirges, die grünen Hügel Galiläas, die Wüste Negev, die Oasen am Toten Meer, die Felsschluchten und Wasserfälle – der kleine Levantestaat bietet erstaunliche Wandervielfalt. Wir bewegen uns auf historischen Pfaden, entdecken Naturphänomene und Kulturdenkmäler, die sich nur demjenigen erschließen, der zu Fuß unterwegs ist. Doch natürlich lernen Sie auf dieser WanderStudienreise durch Israel auch die wichtigsten biblischen Stätten und die beiden so gegensätzlichen Metropolen Tel Aviv und Jerusalem kennen. Begegnungen mit den Menschen des Landes – von einem erfolgreichen Winzer bis zu einer Pfarrerin – bleiben unvergesslich.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Tel Aviv

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München, mit Austrian von Wien, mit Swiss von Zürich nach Tel Aviv. Wir holen Sie am Flughafen ab und bringen Sie zum Hotel. Hier treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter. Genießen Sie nach dem Abendessen ein kühles Bier am Strand! Und wenn Sie die erste Nacht in Israel zum Tage machen wollen, dann sind Sie in Tel Aviv goldrichtig.

    2. Tag: Junge Juden - alte Römer

    Tel Aviv: Die Glaspaläste der Banken und die weißen Fassaden im Bauhausviertel (UNESCO-Welterbe) blenden im Sonnenlicht. Im Stadtteil Jaffa träumen wir uns in die Zeit des Osmanischen Reiches zurück, während rund um Tel Aviv die jungen Chip-Genies Israels an den Technologien von morgen tüfteln. Eine Multimediashow in Caesarea beamt uns 2000 Jahre zurück, die Ausgrabungen der Hafenstadt des Herodes erinnern an die Prachtarchitektur seiner Zeit. Wir bleiben an der Mittelmeerküste und beziehen unser Quartier im herrlich am Strand gelegenen Kibbuz Nachscholim, wo wir gleich zu einem • Spaziergang (1 Std., leicht) über die Dünen zum Sonnenuntergang aufbrechen. Busstrecke 80 km. Zwei Übernachtungen am Mittelmeer.

    3. Tag: Karmelgebirge und Akko

    Wir • wandern (2 Std., mittel, ?100 m ?100 m) im "Weingarten Gottes" im Nationalpark am Berg Karmel. Im Me'arot-Tal treffen wir auf Höhlen (UNESCO-Welterbe), in denen vor Jahrtausenden Neandertaler und Homo sapiens lebten; vermutlich kam es hier zu frühen Verbindungen beider Menschenarten. Beim Barte des Propheten!, heißt es in der alten Kreuzritterstadt Akko, wo drei Barthaare des Propheten Mohammed aufbewahrt werden. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit ihren Karawansereien, Moscheen, Basaren und alten Hafenbecken tauchen wir ein in die Zeit von Aladin und seiner Wunderlampe. 100 km.

    4. Tag: Galiläa - Nazareth und der Jesus Trail

    In Nazareth bezeugen viele Kirchen eine frühchristliche Verehrung. Im benachbarten Zippori, vor 2000 Jahren Hauptstadt von Galiläa, fand wohl der Tischler Josef von Nazareth häufig Arbeit. In Nazareth brach Jesus einst auf, um an den See Genezareth zu wandern, wir • wandern (2,5 Std., leicht bis mittel, ?50 m ?100 m) auf einem Abschnitt des Jesus Trail. Im arabischen Dorf Eilaboun besuchen wir eine Beduinenfamilie. Nicht alle Mitglieder dieser ethnischen Minderheit leben in Israel so modern wie Fayez mit seiner Frau und den beiden Töchtern - viele Beduinen leben eher am Rand der Gesellschaft. Hier können Sie nachfragen, und sogar auf Deutsch! Der Bus bringt uns anschließend hinunter zum See, durch Tiberias geht es zum Kibbuz Sha'ar HaGolan. 120 km. Drei Übernachtungen.

    5. Tag: Jordanquellen und Golanhöhen

    Heute • wandern wir (2,5 Std., leicht, ?100 m ?100) zu den Quellen des Jordans: zunächst im Nationalpark Dan, dann durch eine Basaltschlucht und am Wasserfall vorbei zur zweiten Jordanquelle nach Banias. Hier wird klar, dass es beim Nahostkonflikt nicht nur um Politik, sondern auch um die Verteilung der knappen Wasservorräte geht. Der Bus windet sich anschließend hinauf in die Golanhöhen, wo jüdische Siedler und Drusen nebeneinander Apfelplantagen und Weingärten betreiben. Am Aussichtspunkt hoch über dem See Genezareth verstehen wir, welche strategische Bedeutung der Höhenzug noch heute für Israel hat. Am Dreiländereck von Syrien, Jordanien und Israel bringt uns der Bus über steile Serpentinen hinab in die Yarmukschlucht. 170 km.

    6. Tag: Mit der Bibel in der Tasche

    Mit dem Boot fahren wir über den See Genezareth nach Kapernaum. Dort sammelte Jesus seine ersten Jünger um sich. Am Berg der Seligpreisungen hielt er die Bergpredigt. Zu Fuß geht es in 30 Minuten hinunter zum See nach Tabgha, dem Ort der wundersamen Brot- und Fischvermehrung. Fische schwimmen auch heute noch im See; wie wäre es mit einem frisch gebratenen Petrusfisch zu Mittag? Ihr Reiseleiter weiß, wo er am besten schmeckt! Am Nachmittag gibt es dann noch eine kurze • Wanderung (1,5 Std., leicht, ?0 m ?0 m) am Seeufer entlang bis an den Jordan. Im Kibbuz laden der große Pool zum erfrischenden Bad und die schönen Gartenanlagen zur Entspannung ein. Busstrecke 60 km.

    7. Tag: Jordantal und En Gedi

    Wir fahren durch das besetzte Westjordanland, vorbei an jüdischen Siedlungen und palästinensischen Dörfern, und erreichen den Tiefpunkt der Reise, jedenfalls topographisch: Das Tote Meer liegt 430 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz fallend, der Salzsee trocknet aus. Wer lebte eigentlich in Qumran? Ihr Reiseleiter berichtet von der geheimnisvollen jüdischen Sekte, die hier vor 2000 Jahren die berühmten Schriftrollen verfasst hat. Nachmittags • wandern wir (3 Std., anspruchsvoll, ?250 m ?250 m) im Naturschutzgebiet um die Oase En Gedi durch die Judäische Wüste. Erfrischung schenken Wasserfälle und Quellen unterwegs. Den Staub der Wüste spülen wir bei einem Bad im Toten Meer ab. 120 km.

    8. Tag: Masada und Negevwüste

    Auf dem Felsplateau von Masada (UNESCO-Welterbe) baute sich König Herodes eine uneinnehmbare Festung - meinte er! Am Morgen gondeln wir mit der Seilbahn bergauf und besichtigen Paläste mit Luxusaussicht auf das Tote Meer. Über die Römerrampe steigen wir in 30 Minuten ab zum Bus. Die Judäische Wüste geht unmerklich in die Negevwüste über, unseren Weg säumen immer wieder landwirtschaftliche Siedlungen, in denen die Wüste zum Blühen gebracht wird. Wir • wandern (1,5 Std., mittel, ?150 m ?150 m) durch den schönsten Canyon Israels im Nationalpark von En Avdat. 160 km. Zwei Übernachtungen in Mizpe Ramon.

    9. Tag: Wandern im Ramon-Krater

    Gelb, Ocker, Orange - wir • wandern (3 Std., mittel, ?150 m ?150 m) auf einem Abschnitt des Israel National Trail, einem Wanderweg, der Israel von Nord nach Süd durchquert. Im Naturschutzgebiet des Maktesch Ramon, eines eindrucksvollen Erosionskraters, führt unser Weg zur Quelle von En Saharonim. Hier finden wir den schönsten Platz für unser Picknick. Die Wüste lebt! Stachelschweine, Echsen, Schlangen und Skorpione im kleinen Wüstenzoo in Mizpe Ramon bezeugen es. Geologische Geheimnisse erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter.

    10. Tag: Von der Wüste nach Jerusalem

    Über Beer Scheba, die Hauptstadt der Negevwüste, fahren wir gen Norden und durchs Bergland von Judäa bergauf direkt in die Hauptstadt Jerusalem. 220 km. Vom Skopusberg aus • wandern wir (1 Std., leicht, ?0 m ?50 m) am Ölberg entlang und durchs Kidron-Tal wie einst die Pilger hinein in die Heilige Stadt. Der erste Blick auf die Altstadt mit ihren Türmen und Kuppeln ist überwältigend. Vom Garten Gethsemane geht es über die Via Dolorosa zur Grabeskirche. Und abends? Bei Dunkelheit entfaltet die Heilige Stadt ihren besonderen Reiz. Auf einer Busrundfahrt können Sie die stimmungsvollsten Plätze der Stadt entdecken (ca. 25 €). Drei Übernachtungen in Jerusalem.

    11. Tag: Neustadt und Zionsberg

    Im neu renovierten Israel-Museum sind die kostbaren Schriftrollen aus der Zeit der Bibel ausgestellt. In Yad Vaschem, dem Museum des Gedenkens an den Holocaust, halten wir respektvoll inne. Nachmittags warten auf dem Zionsberg der Abendmahlssaal und das Grab von König David auf die Besichtigung.

    12. Tag: Wadi Kelt und Altstadt von Jerusalem

    In der Morgenfrische brechen wir auf zur letzten und vielleicht schönsten Wanderung der Reise in die Wüste zum Wadi Kelt. Wir • wandern (2 Std., mittel, ?100 m ?150 m) durch die wildromantische Wüstenlandschaft. Unser Zwischenziel ist das griechisch-orthodoxe St. Georgskloster. Am Ortsrand von Jericho steigen wir wieder in den Bus. 60 km. Den Nachmittag verbringen wir in der Altstadt von Jerusalem und erkunden die Klagemauer. Anschließend bleibt genügend Freizeit für den arabischen Basar. Für Freunde des Jerusalemer Nachtlebens ist der Besuch des alten Bahnhofs ein Muss! Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt öffnen die Läden und Restaurants nach Sonnenuntergang zum Schabbatende wieder ihre Pforten!

    13. Tag: Rückflug

    Vormittags Besichtigung des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee (beides nur von außen, abhängig von der Sicherheitslage). Mittags Fahrt zum Flughafen nach Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München, mit Austrian nach Wien oder mit Swiss nach Zürich, jeweils mit Anschluss zu den anderen Städten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) z.B. mit Lufthansa nach Tel Aviv und zurück; weitere Fluggesellschaften und Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 12 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und teilweise Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 12 Abendessen im Hotel)
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
  • Seilbahnfahrt nach Masada
  • Eintrittsgelder (ca. 65 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen nach Israel / Palästinensische Gebiete

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Studiosus gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.
    Nach Ankunft am Flughafen Ben Gurion erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zusammen mit dem Pass zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Ein- und Ausreisepraxis
    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.
    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.
    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräten, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Sicherheit öffentliche Verkehrsmittel

    Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Treppen- und Balkongeländer

    Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    In Israel hat sich die Sicherheitslage seit Herbst 2015 deutlich verschärft. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.
    Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
    Da es seit 2013 im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.
    Unsere Leistungspartner und Reiseleiter in allen Ländern des Nahen Ostens sind unverändert zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert.
    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 07.01.2019

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Israel
    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)
    Stand: 07.01.2019
    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)
    Aktuelle Hinweise
    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in der umliegenden Grenzregion wird derzeit dringend abgeraten.
    In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2019 ist es zu einem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet – abgefangen durch „Iron Dome“ - und zu israelischen Vergeltungsangriffen gekommen. Es kann weiter zu Zwischenfällen im unmittelbaren Bereich des Grenzzauns kommen. Am Grenzzaun im Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Grenzzauns landen.
    Von der Benutzung der Straße 60 zwischen Ramallah und Nablus wird abgeraten.
    In den vergangenen Tagen kam es dort zu Angriffen auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte sowie zu Steinwürfen von Siedlern auf palästinensische Autos.
    Das Bewerfen von Fahrzeugen – meist mit Steinen, aber gelegentlich auch mit „Molotow-Cocktails“ - hat im gesamten Westjordanland generell zugenommen.
    Nach jedem Sicherheitsvorfall kann es zu Schließungen von Checkpoints und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen.
    Reisende vor Ort sollten unbedingt die Ruhe bewahren, Menschenansammlungen meiden und Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern suchen. Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
    Auch im syrisch-israelischen Grenzgebiet ist es in letzter Zeit zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen. Vor diesem Hintergrund wird dringend geraten, von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, abzusehen.
    Reisende werden weiterhin gebeten, die lokalen und internationalen Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften Folge zu leisten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung für den Gaza-Streifen
    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.
    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.
    Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende regionale Hinweise:
    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen
    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.
    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen.
    Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).
    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.
    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gaza-Streifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.
    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Grenzübergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.
    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage grundsätzlich geschlossen. Er wird in unregelmäßigen Abständen kurzzeitig (wenige Tage oder Stunden) eingeschränkt für bestimmte Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.
    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auch vor dem Transit durch den Nord-Sinai zwecks Einreise in den Gaza-Streifen über Rafah wird gewarnt.
    Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen (siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten).
    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
    Bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem wird stets zu erhöhter Vorsicht geraten. Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.
    Besucher der Altstadt von Jerusalem oder anderer exponierter Orte sollten sich einer ortskundigen Begleitung versichern und über die aktuelle Lage informiert halten.
    Israel allgemein
    Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
    Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
    Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Webseite der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen bietet die Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes Home Front Command.
    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. Am 24. Juli 2018 wurde im Grenzgebiet ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen. Bereits zuvor kam es vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele und militärischen Operationen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen.
    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.
    Grenzgebiet zu Ägypten
    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden.
    Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.
    Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nord-Sinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen.
    Grenzgebiet zum Gaza-Streifen
    Der Raketenbeschuss der letzten Tage stellt den größten militärischen Zwischenfall seit den Auseinandersetzungen im Sommer 2014 (Operation „Protective Edge“) dar. Die massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium betreffen ganz überwiegend die Ortschaften in der Nähe des Gaza-Streifens.
    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.
    Reisende in der Region sollten Bewegungen möglichst auf das Nötigste beschränken, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen informieren und Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten.
    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Sie sollten das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung bereisen Aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft sollten Sie sich stets angemessen kleiden und auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung verzichten.
    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.
    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden.
    Bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland wird zu besonderer Vorsicht geraten, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
    Von Fahrten in der Dunkelheit wird generell abgeraten. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.
    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar.
    Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.
    Naturkatastrophen
    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.
    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. Befestigte Straßen und Wege sollten nicht verlassen und Warnschilder unbedingt beachtet werden.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
    Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk man sich meistens aufhält.
    Der Amtsbezirk des Vertretungsbüros Ramallah umfasst die Palästinensischen Gebiete, d.h. das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gaza-Streifen (bitte Reisewarnung beachten).
    Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseiten der Botschaft in Tel Aviv und des Vertretungsbüros Ramallah zu konsultieren.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Israel / Palästinensische Gebiete

    Aktuelle medizinische Hinweise
    In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen. Betroffen sind nach bisherigen Erkenntnissen folgende Gewässer und Naturschutzgebiete im Norden des Landes: Jilbon, Majrase, Meshushim, Yehudiya, Zakhi und Zavitan. Es handelt sich um den bisher größten Ausbruch in der Geschichte Israels. Das israelische Gesundheitsministerium hat ausbruchsbekämpfende Maßnahmen ergriffen.
    Die Erkrankung wird durch Bakterien hervorgerufen, die mit dem Urin von Nagetieren ausgeschieden werden, in feuchter Umgebung lange überleben und durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser Haustiere und Menschen infizieren können. Freizeitaktivitäten in freier Natur, mit Wasserkontakt wie beim Schwimmen, Bootfahren oder Camping, stellen in Endemiegebieten ein Risiko dar.
    Nach einer Inkubationszeit von ca. 4-19 Tagen kann es zu einer von 4 charakteristischen Verlaufsformen kommen: Grippeähnliche Erkrankung, Morbus Weill mit schwerer Organbeteiligung von Leber, Nieren und Herz, Gehirn- und Hirnhautentzündung oder auch Lungenbeteiligung mit Lungeneinblutungen.
    Die Behandlung richtet sich nach der Erkrankungsschwere und erfolgt entweder symptomatisch oder mit Antibiotika.
    Impfschutz
    Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
    HIV / AIDS
    Die Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung ist eher gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Weitere Infektionskrankheiten
    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).
    Medizinische Versorgung
    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z. B. www.dtg.org oder www.frm-web.de).
    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    Unverändert gültig seit: 07.01.2019

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Israel – zwischen Jordanquelle und Negevwüste

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 13 Tage

    30.04.2019Dienstag, 30. April 2019 - Sonntag, 12. Mai 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2895 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 13 Tage

    30.04.2019Dienstag, 30. April 2019 - Sonntag, 12. Mai 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    3915 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 11 max. 25 Dauer: 13 Tage

    30.04.2019Dienstag, 30. April 2019 - Sonntag, 12. Mai 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2895 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    15.10.2019Dienstag, 15. Oktober 2019 - Sonntag, 27. Oktober 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2895 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    15.10.2019Dienstag, 15. Oktober 2019 - Sonntag, 27. Oktober 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    3915 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    15.10.2019Dienstag, 15. Oktober 2019 - Sonntag, 27. Oktober 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2895 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    29.10.2019Dienstag, 29. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2595 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    29.10.2019Dienstag, 29. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    3400 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    29.10.2019Dienstag, 29. Oktober 2019 - Sonntag, 10. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2595 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    12.11.2019Dienstag, 12. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2595 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    12.11.2019Dienstag, 12. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    3400 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 13 Tage

    12.11.2019Dienstag, 12. November 2019 - Sonntag, 24. November 2019
    13 Tage / 12 Nächte

    2595 EUR

     

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